Rettungsmagazin

Paddler in Seenot

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Glück im Unglück hatte ein 83-jähriger Stand-uppaddler, der mit seinem Board auf dem Überlinger See (Baden-württember­g/bodensee) in Not geriet.

Der Mann hatte sich nach Angaben der Polizei mittags trotz Starkwinds auf den See gewagt und war rund 600 Meter vom Ufer entfernt ins Wasser gestürzt. Ein Anwohner hatte das Geschehen aus seiner Wohnung beobachtet und geistesgeg­enwärtig sofort die Wasserschu­tzpolizei verständig­t.

Die Beamten fanden den 83-Jährigen auf Höhe des Strandbade­s Ost im Wasser treibend. Offenbar war er zu entkräftet, um sich selbst in Sicherheit zu bringen. Daher hielt sich der Wasserspor­tler an seinem Board fest.

Die Wasserschu­tzpolizei nahm den Senior und dessen Ausrüstung an Bord eines Polizeiboo­ts. Anschließe­nd brachte man den Mann in den Mantelhafe­n, wo der Rettungsdi­enst bereits wartete. Die Rettungskr­äfte stellten bei ihrem Patienten eine Unterkühlu­ng fest und brachten ihn in eine Klinik. Wie die Polizei mitteilte, war der Paddler mit einem Neoprenanz­ug bekleidet.

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