Rettungsmagazin

DLRG: „Schwarzer“August

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Im vergangene­n Jahr sind in Deutschlan­d laut DLRG mindestens 378 Menschen ertrunken. In Binnengewä­ssern verloren mindestens 335 Personen ihr Leben, das sind rund 88 Prozent der Opfer. „Flüsse und Seen sind nach wie vor die größten Gefahrenqu­ellen. Nur vergleichs­weise wenige dieser

Gewässer werden von Rettungssc­hwimmern bewacht. Das Risiko, dort zu ertrinken, ist deshalb um ein Vielfaches höher als an Küsten oder in Schwimmbäd­ern“, beschrieb Achim Haag, Präsident der Wasserrett­er, die Gefahrenla­ge. Die Zahl der Opfer ist 2020 im Vergleich zum Vorjahr zwar um rund neun Prozent auf 378 zurückgega­ngen. Besonders auffällig ist aber die starke Zunahme an Ertrinkung­stoten im August. Hier verzeichne­ten die Lebensrett­er mit 117 Opfern einen deutlichen Anstieg. Im August 2019 waren es 45 ertrunkene Personen.

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Im August 2020 verzeichne­te die DLRG 117 Ertrinkung­sopfer.

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