Wie­der Wolf ge­sich­tet

Schwarz­wald Das Tier läuft vor die Lin­se ei­ner Wild­ka­me­ra bei Forbach.

Reutlinger Nachrichten  - - SÜDWESTUMSCHAU -

nö­tig. „Ich den­ke, in dem Sta­di­um sind wir ge­ra­de“, sagt Frid­rich. Der Stutt­gar­ter Rechts­an­walt Hans Stef­fan, der ei­nen der An­ge­klag­ten ver­tei­digt hat­te, will Frid­rich nicht wi­der­spre­chen: „Ich wür­de das so be­stä­ti­gen.“

Die Staats­an­walt­schaft will ei­ner Ein­stel­lung eben­falls zu­stim­men, auch wenn da­zu ges­tern of­fi­zi­ell kei­ne Be­stä­ti­gung zu be­kom­men war. Be­din­gung sei al­ler­dings, dass die An­ge­klag­ten im Ge­gen­zug auf ei­ne Haft­ent­schä­di­gung ver­zich­ten. Drei der Neo­na­zis hat­ten in Un­ter­su­chungs­haft ge­ses­sen. In Jus­tiz­krei­sen heißt es au­ßer­dem, dass drei der An­ge­klag­ten im Prin­zip mit ei­ner Ein­stel­lung ein­ver­stan­den sei­en, auch der vier­te Mann wer­de wohl zu­stim­men.

Im Nord­schwarz­wald ist ein Wolf ge­sich­tet wor­den. Wie das Um­welt­mi­nis­te­ri­um mit­teil­te, wur­de die Sich­tung von der Forst­li­chen Ver­suchs- und For­schungs­an­stalt (FVA) be­stä­tigt. Ei­ne Wild­ka­me­ra der Holz­ge­nos­sen­schaft hat­te das Tier be­reits am Sams­tag auf­ge­nom­men, wie Ge­schäfts­füh­rer Wal­ter Dürr sag­te. Das Tier war im Wald der Ge­nos­sen­schaft auf Ge­mar­kung der Ge­mein­de Forbach (Kreis Ras­tatt) un­ter­wegs.

Ob es sich bei dem Wolf auch um das Tier han­delt, das En­de April 44 Scha­fe in Bad Wild­bad (Kreis Calw) tö­te­te, ist dem Mi­nis­te­ri­um zu­fol­ge un­klar. Man ha­be kei­ne ab­gleich­ba­ren Dna-spu­ren. Ak­tu­ell ge­he man von ei­nem bis zwei Wöl­fen in Ba­den-würt­tem­berg aus.

Im De­zem­ber 2017 hat­te nach Fva-an­ga­ben ein Wolf Rot­wild bei Forbach ge­ris­sen.

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