Fal­kow­ski warnt sein Team vor TuS Erndte­brück

Rheinische Post Dinslaken - - Sport Lokal -

SCHERMBECK (beck) Zwei Spie­le sind es noch, bis Fuß­ball-Ober­li­gist SV Schermbeck in die wohl­ver­dien­te Win­ter­pau­se geht. Be­vor der Rück­run­den­start ge­gen den 1. FC Gie­ven­beck das Fuß­ball­jahr 2018 be­en­det, steht am Sonn­tag um 14.30 Uhr zum Ab­schluss der Hin­run­de die schwe­re Aus­wärts­par­tie beim TuS Erndte­brück an. Die lan­ge An­rei­se von fast 200 Ki­lo­me­tern ins Sau­er­land soll sich, geht es nach Trai­ner Tho­mas Fal­kow­ski, am En­de auch loh­nen, um wei­te­re wich­ti­ge Punk­te ge­gen den Ab­stieg zu sam­meln.

Aber zu­gleich warnt der Coach vor den Qua­li­tä­ten des Re­gio­nal­li­ga-Ab­stei­gers. „Auf dem Kun­st­ra­sen­platz in Erndte­brück hän­gen die Trau­ben be­kannt­lich sehr hoch. Wir wer­den ver­su­chen, un­ser Spiel durch­zu­zie­hen, aber das wird rich­tig schwer“, sagt Fal­kow­ski.

Glaubt man der Ta­bel­le, so darf sich der Ober­li­ga-Auf­stei­ger in Erndte­brück durch­aus et­was aus­rech­nen. Der TuS weist auf der Ha­ben­sei­te der­zeit ei­nen Zäh­ler we­ni­ger auf als der SVS (19) und liegt ge­gen­wär­tig nur auf Rang 15. Für die Am­bi­tio­nen des Klubs viel zu we­nig. Das ei­gent­li­che Vor­ha­ben des TuS war es, den Be­triebs­un­fall „Ab­stieg” um­ge­hend zu kor­ri­gie­ren. Da­nach sieht es der­zeit al­ler­dings nicht aus.

Den­noch mahnt Fal­kow­ski zur Vor­sicht: „Ich weiß nicht, war­um sich un­ser Geg­ner an­ge­sichts der gro­ßen Qua­li­tät im Ka­der in die­ser Sai­son so schwer tut. Soll­te die­se Mann­schaft ins Rol­len kommt, ist sie nur schwer zu stop­pen. Ich hof­fe nicht, dass aus­ge­rech­net ge­gen uns der Kno­ten platzt.” Der TuS-Ka­der wur­de nach dem Ab­stieg run­der- neu­ert. Mit dem Er­geb­nis, dass mit ei­ner ge­sun­den Mi­schung aus jun­gen und er­fah­re­nen Ak­teu­ren ei­ne neue spie­le­ri­sche Kul­tur ent­stan­den ist. Die Mann­schaft geht ein ho­hes Tem­po, ist aber dank ei­ni­ger groß ge­wach­se­ner Spie­ler auch bei Stan­dard­si­tua­tio­nen ge­fähr­lich.

„Wir wer­den mit un­se­rer Men­ta­li­tät da­ge­gen hal­ten Wir wer­den voll auf Sieg spie­len, wä­ren am En­de aber auch mit ei­nem Zäh­ler zu­frie­den”, sagt der SVS-Coach. Das Vor­ha­ben wird al­ler­dings er­schwert durch die an­ge­spann­te Per­so­nal­si- tua­ti­on. In Marc Schrö­ter und Ivan Ben­ko­vic mel­de­ten sich gleich bei­de Sturm­spit­zen er­krankt ab. Ki­li­an Nie­werth, der bis­lang ei­ne rich­tig star­ke Sai­son spielt, ist nach sei­ner fünf­ten Gel­ben Kar­te im Heim­spiel ge­gen die TSG Sprock­hö­vel ge­sperrt und San­dro Poch muss aus pri­va­ten Grün­den pas­sen.

„Wenn wir aus den bei­den noch aus­ste­hen­den Be­geg­nun­gen vier Punk­te ho­len soll­ten, wä­re das über­ra­gend. In je­dem Fall aber sol­len es zu Weih­nach­ten 20 Punk­te sein”, sagt Fal­kow­ski.

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