Fortu­na 95 ist er­neut Schirm­her­rin

Rheinische Post Duesseldorf Meerbusch - - DÜSSELDORFER WIRTSCHAFT - VON JU­LIA BRABECK

Auf viel­fäl­ti­ge Wei­se wird der Kor­so vom Fuß­ball­ver­ein un­ter­stützt. Ex-Pro­fi Robert Pa­li­ku­ca ist wie­der da­bei, genau­so wie Vor­stand Robert Schä­fer.

Wenn rund 2000 Mo­tor­rä­der durch die Stra­ßen von Düsseldorf fah­ren, wer­den dar­un­ter auch vie­le Fortu­na-Fans sein – dank rot-wei­ßem Out­fit oder Fah­nen un­über­seh­bar für die Zu­schau­er. „Ich schät­ze, dass rund 200 bis 300 Fans mit­fah­ren wer­den“, sagt Tom Kos­ter, mit­ver­ant­wort­lich für so­zia­le Pro­jek­te der Fortu­na. Denn der Ver­ein hat er­neut die Schirm­herr­schaft für den Mo­tor­rad­kor­so der Bi­ker4Kids über­nom­men, nimmt die­se Ver­ant­wor­tung sehr ernst und hat des­halb für die Ver­an­stal­tung or­dent­lich Wer­bung ge­macht. Die Fan­clubs wur­den zum Bei­spiel an­ge­schrie­ben und die Ver­an­stal­tung auf der Home­page und in den so­zia­len Me­di­en wie Face- book und Twit­ter an­ge­kün­digt. „Solch ein En­ga­ge­ment ge­hört für die Fortu­na ein­fach zum Ver­eins­le­ben und zum gu­ten Ton da­zu. Wir ha­ben ei­ne ge­sell­schaft­li­che und lo­ka­le Ver­ant­wor­tung“, sagt Kos­ter.

Die Fortu­na-Ak­ti­vi­tä­ten ge­hen aber über die Wer­be­maß­nah­men hin­aus. Sie hat ei­ge­ne Spon­so­ren und Ver­trags­part­ner an­ge­spro­chen und die­se ge­be­ten, den Kor­so und das an­schlie­ßen­de Fest zu un­ter­stüt­zen. „Vie­le ha­ben völ­lig un­kom­pli­ziert, bei­spiels­wei­se mit Sach­spen­den für die Im­biss­stän­de, ge­hol­fen“, sagt Kos­ter. Zu­dem wer­den Mit­glie­der der Fortu­na beim Rah­men­pro­gramm mit­wir­ken. Die Mo­de­ra­ti­on des Büh­nen­pro­gramms über­nimmt er­neut Andre­as He­cker, Mit­ar­bei­ter von Fortu­nas Me­di­en­ab­tei­lung. Ihm zur Sei­te steht die Tra­ves­tie-Di­va Kä­the Köst­lich. Be­grü­ßen wer­den die bei­den un­ter an­de­rem Ex-Pro­fi Robert Pa­li­ku­ca, der sich be­reits in den ver­gan­ge­nen Jah­ren für die gu­te Sa­che ein­setz­te und be­stimmt wie­der vie­le Au­to­gram­me schrei­ben und Fo­tos mit sei­nen Fans ma- chen wird. Zu­dem hat Fortu­nas Vor­stands­vor­sit­zen­der Robert Schä­fer sein Kom­men zu­ge­sagt, der in ei­nem In­ter­view auch das so­zia­le En­ga­ge­ment der Fortu­na er­läu­tern wird.

Und das ist viel­fäl­tig und soll zur Lö­sung oder Lin­de­rung so­zia­ler Pro­ble­me bei­tra­gen, wo­bei der Schwer­punkt auf der Un­ter­stüt­zung von Kin­dern und Ju­gend­li­chen liegt. Acht fes­te So­zi­al­part­ner hat die Fortu­na, zu de­ren Guns­ten re­gel­mä­ßig Ak­tio­nen durch­ge­führt wer­den. Die meis­ten Pro­jek­te sind in der Lan­des­haupt­stadt und der an­gren­zen­den Re­gi­on an­ge­sie­delt. Es gibt aber auch seit ei­ni­gen Jah­ren ei­ne Zu­sam­men­ar­beit mit dem Me­di­ka­men­ten­hilfs­werk ac­tion me­de­or, ei­ne in Drit­te-Welt-Län­dern agie­ren­de In­sti­tu­ti­on. „Die­se be­kämpft un­ter an­de­rem Mala­ria. Mit ei­ner Spen­de von ei­nem Eu­ro kann ein Mensch ge­heilt oder ge­schützt wer­den“, sagt Kos­ter.

Für den Am­bu­lan­ten Kin­de­r­und Ju­gend­hos­piz­dienst (AKHD) setzt sich die Fortu­na seit 2011 ein. Un­ter an­de­rem geht der Er­lös des Weih­nachts­ka­len­ders an den Ver­ein, der Fa­mi­li­en mit tod­kran­ken und ster­ben­den Kin­dern be­glei­tet, die­sen Kraft und Halt ge­ben will. Des­halb hat Fortu­na auch ger­ne den Bi­ker4Kids ih­re Un­ter­stüt­zung zu­ge­sagt, als die­se den Fuß­ball­club 2013 für ei­ne Zu­sam­men­ar­beit zu­guns­ten des AKHD ge­win­nen woll­ten. Wei­te­re So­zi­al­part­ner der Fortu­na sind zum Bei­spiel die Bür­ger­stif­tung mit der Elf­me­ter­stif­tung, das Kin­der­hos­piz Re­gen­bo­gen­land und die Düs­sel- dor­fer El­tern­in­itia­ti­ve Kin­der­krebs­kli­nik, die bei der Um­set­zung ih­rer Pro­jek­te aus­schließ­lich auf Spen­den an­ge­wie­sen ist. Nur auf den ers­ten Blick un­ge­wöhn­lich scheint der Ein­satz für die Düs­sel­dor­fer In­ter­na­tio­na­le Se­no­lo­gie Initia­ti­ve, die von Brust­krebs be­trof­fe­ne Frau­en un­ter­stützt. „Man muss lei­der da­von aus­ge­hen, dass un­ter 100 Fans min­des­tens ei­ne Per­son ist, die mit­tel­bar oder un­mit­tel­bar von die­ser Krank­heit be­trof­fen ist“, sagt Kos­ter.

Zu­dem leis­tet die Fortu­na noch punk­tu­el­le Hil­fe für vie­le klei­ne­re so­zia­le Ein­rich­tun­gen und Pro­jek­te. Fortu­na-Spie­ler ha­ben bei­spiels­wei­se Kin­dern vor­ge­le­sen, Fes­te von Kin­der­gär­ten, Schu­len und Ju­gend­frei­zeit­ein­rich­tun­gen in Düsseldorf und nä­he­rer Um­ge­bung wur­den durch Sach­spen­den wie Ein­tritts­kar­ten un­ter­stützt, es wur­den Be­ne­fiz­fuß­ball­spie­le aus­ge­tra­gen oder der Ver­ein hat die Schirm­herr­schaft bei­spiels­wei­se für ei­ne Ty­pi­sie­rungs­ak­ti­on der Deut­schen Kno­chen­mark­spen­der­Da­tei über­nom­men.

Die Fortu­na setzt sich für zahl­rei­che so­zia­le Pro­jek­te ein – auch für den Ho­s­piz­dienst

FO­TOS: FORTU­NA DÜSSELDORF/BI­KER4KIDS

Ein Team für den gu­ten Zweck (v.l.): Ralf Hoff­mann (B4K), Robert Schä­fer (Vor­stands­vor­sit­zen­der F95), F95-Tor­wart-Le­gen­de Wil­fried Woy­ke, Det­lef Mehl­mann (B4K) und Tom Kos­ter (F95).

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