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Kli­ma­schutz

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Aber auf Flü­ge und Fahr­ten mit Kreuz­fahrt­schif­fen. Und hier soll­te man (und auch die Po­li­tik) schon­mal an­set­zen und um­den­ken. Dann macht es mei­nes Erach­tens Sinn, par­al­lel al­le öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel mit E-An­trieb aus­zu­stat­ten; den öf­fent­li­chen Nah­ver­kehr aus­zu­bau­en und deut­lich si­che­rer und at­trak­ti­ver zu ma­chen. Bis da­hin wer­den si­cher mehr Men­schen über­le­gen und es sich bis da­hin ein­rich­ten kön­nen, öf­fent­li­che Ver­kehrs­mit­tel zu nut­zen. – Was be­deu­ten die Flü­ge ins All fürs Kli­ma? War­um müs­sen wir an­de­re Pla­ne­ten be­rei­sen? Könn­te man das Geld nicht in sinn­vol­le, na­tur­ver­bun­de­ne und -ver­träg­li­che Pro­jek­te in­ves­tie­ren? Wir ha­ben doch nur die­se ei­ne Er­de. Küm­mern wir uns um sie. Und wir al­le wer­den nicht mehr auf an­de­ren Pla­ne­ten le­ben kön­nen, denn al­lein un­se­re Le­bens­zeit wird für den Um­zug nicht rei­chen.

Ul­ri­ke M. Ren­ner Mön­chen­glad­bach Zu „CDU-Alb­traum Kli­ma“(RP vom 1. Ju­ni): Die For­mu­lie­rung „Was die CDU beim Kli­ma­schutz bis­her zu bie­ten hat, ist lä­cher­lich we­nig“ist ba­nal. Der Ruf nach CO2-Steu­ern oder Ab­ga­ben, den die Grü­nen und die Lin­ken pro­pa­gie­ren, soll­te al­ler­dings al­len zum Alb­traum wer­den. Ins­be­son­de­re, wenn die Steu­ern/Ab­ga­ben sek­to­ral, zum Bei­spiel im Ge­bäu­de­sek­tor, er­ho­ben wer­den. Wie kann ein Mie­ter in ei­nem be­reits wär­me­ge­dämm­ten Haus im Win­ter bei der Wär­me­en­er­gie CO2 ein­spa­ren? Soll er die Hei­zung ab­dre­hen und sich ei­nen Pull­over über­zie­hen? Soll er ein­zel­ne Räu­me nicht hei­zen und Schim­mel an den Wän­den in Kauf neh­men? Sol­len er und die Fri­days-for-Fu­ture-Teil­neh­mer bei zen­tra­ler Warm­was­ser­ver­sor­gung kalt du­schen? Soll er auf Lüf­ten ver­zich­ten, um die Raum­wär­me zu hal­ten? Ob die Grü­nen und Zu „Grün, grün, grün“(RP vom 28. Mai): Fünf Wäh­ler wur­den nach ih­ren Grün­den ge­fragt, war­um sie Grün ge­wählt ha­ben. Bei al­len ist es der glei­che Te­nor: Die Grü­nen sind die Ein­zi­gen, die für Kli­ma­und Um­welt­schutz das Rich­ti­ge tun und die Ver­tre­ter der an­de­ren Par­tei­en ha­ben ver­sagt oder tun nichts. Kli­ma- und Um­welt­schutz sind die The­men schlecht­hin, wer sie nicht ernst nimmt, muss schon ein gro­ßer Narr sein. Al­ler­dings drän­gen sich mir Fra­gen auf: Was tun die Grü­nen Rich­ti­ges da­für? Wie wol­len sie das um­set­zen, was sie mit gro­ßen Tö­nen in die Welt hin­aus­po­sau­nen? Wie wol­len sie al­les fi­nan­zie­ren, und wer soll es letzt­end­lich be­zah­len? Zu den we­ni­gen Ant­wor­ten, die die Grü­nen seit der Amts­zeit von Frau Kü­n­ast ge­ge­ben ha­ben, ge­hört die Ener­gie­wen­de hin zum Bio­gas. Ei­ne Bio­gas­an­la­ge nach der an­de­ren wur­de ge­baut. Was ist bis heu­te die Fol­ge? Rie­si­ge Flä­chen Mais wer­den an­ge­baut, Mais so­weit das Au­ge reicht. Wo hal­ten sich in die­sen Flä­chen denn Kä­fer, Schmet­ter­lin­ge oder gar Bie­nen auf?

Heinz-Jo­sef Pa­e­ßens Kamp-Lint­fort

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