Füch­se ho­len mit dem Sieg in Ber­lin be­reits ih­ren vier­ten Er­folg in Se­rie

Eishockey: Beim ECC Preus­sen setzt sich der EVD mit 6:1 durch, zu­vor gab’s ein 4:1 ge­gen die Mos­ki­tos. Zwei­mal sechs Punk­te in Fol­ge ist ein No­vum in die­ser Sai­son.

Rheinische Post Duisburg - - Sport Lokal - VON FRIED­HELM THELEN

Das ist dann doch schon ei­ne klei­ne Se­rie: Der EV Duis­burg hat beim 6:2 (1:0, 3:1, 2:1)-Aus­wärts­er­folg ge­gen den ECC Preus­sen Ber­lin den vier­ten Sieg in Fol­ge ein­ge­fah­ren – das hat­ten die Füch­se in der lau­fen­den Sai­son der Eishockey-Ober­li­ga noch nicht ge­schafft. Der Sieg beim Schluss­licht aus Char­lot­ten­burg kam recht ent­spannt zu­stan­de. In den letz­ten knapp neun Mi­nu­ten be­kam so auch Er­satz­tor­hü­ter Lu­cas Eckardt die Chan­ce, sich zu zei­gen. „Das hat der Jun­ge gut ge­macht. An dem ei­nem Tor, das er noch be­kom­men hat, konn­te er nichts ma­chen. Das fiel im zwei­ten Nach­schuss“, sag­te Trai­ner Reemt Py­ka.

Von Be­ginn an wa­ren die Gäs­te das ton­an­ge­ben­de Team. „Im ers­ten Ab­schnitt ha­ben wir nur ei­ne Chan­ce zu­ge­las­sen“, so der Coach. „Wir ha­ben es aber ver­passt, selbst ge­nü­gend To­re zu schie­ßen.“So blieb es zur Pau­se bei der 1:0-Füh­rung, die Alex­an­der Eckl nach et­was mehr sechs Mi­nu­ten er­zielt hat­te – erst am Frei­tag hat­te er im Spiel ge­gen Es­sen sei­nen ers­ten Sai­son­tref­fer er­zielt und da­für na­tür­lich, ganz nach Eishockey-Tra­di­ti­on, den Puck be­kom­men, mit dem er den Pre­mie­ren­tref­fer er­zielt hat­te. Auch nach zehn Mi­nu­ten im Mit­tel­drit­tel stand es noch 1:0. „Ber­lin hat dann ei­ni­ge Mal gut ge­kon­tert“, so Py­ka. Dann war das Spiel aber recht schnell ent­schie­den. In­ner­halb von 27 Se­kun­den tra­fen Pa­vel Pi­sa­rik (31.) und Alex­an­der Spis­ter (32.) zum 3:0. Zwar ver­kürz­te Jus­tin Lud­wig kurz dar­auf, doch Ar­tur Teg­kaev traf schließ­lich zum 4:1-Pau­sen­stand für den EVD (37.).

Im Schluss­ab­schnitt wa­ren ge­ra­de ein­mal 35 Se­kun­den ver­gan­gen, als Pi­sa­rik auf 5:1 er­höh­te. In der 52. Mi­nu­te traf schließ­lich Ver­tei­di­ger Las­se Uu­si­vir­ta im Po­wer­play zum 6:1. Erst 39 Se­kun­den vor dem En­de muss­te Eckardt den zwei­ten Eh­ren­tref­fer des Schluss­lichts hin­neh­men; er­neut war Lud­wig der Tor­schüt­ze für die Char­lot­ten­bur­ger.

Am Frei­tag, dem 50. Ge­burts­tag von Füch­se-Trai­ner Py­ka, hat­te das Ruhr­der­by zwi­schen dem EVD und den Mos­ki­tos Es­sen auf dem Plan ge­stan­den. Die Stim­mung war her­vor­ra­gend – und aus Duis­bur­ger Sicht erst recht, als An­dré Hu­ebs­cher die Schei­be ein­fach mal aufs Tor brach­te und sie ins Netz prall­te. In ei­nem mit­rei­ßen­den Der­by sieg­te der EVD mit 4:1 (1:0, 0:0, 3:1). Das Schluss­drit­tel war kei­ne zwei Mi­nu­ten alt, da lag der EV Duis­burg mit 2:0 vor­ne. Alex­an­der Eckl jag­te den Puck per Di­rekt­ab­nah­me in die Ma­schen. Zwar ver­kürz­te Es­sen, doch kurz vor dem En­de mach­te Pa­vel Pi­sa­rik mit zwei Tref­fern al­les klar.

FO­TO: LARS FRÖH­LICH

Alex­an­der Eckl (Mit­te) war mit Tor­er­fol­gen ge­gen Es­sen und in Ber­lin am er­folg­rei­chen Wo­che­n­en­de des EVD be­tei­ligt.

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