Ge­for­dert ist zu­erst das El­tern­haus

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - DÜSSELDORF -

stefani.geilhausen @rhei­ni­sche-post.de on­se­quenz ist das A und O nicht nur im Um­gang mit Straf­tä­tern, son­dern über­all da, wo es Re­geln gibt, die das Mit­ein­an­der er­leich­tern sol­len. Im Ide­al­fall soll­ten es auch gar nicht die Leh­rer sein, die Kin­dern die Fol­gen ih­res Han­delns deut­lich ma­chen. Denn zu­al­ler­erst ist doch das El­tern­haus ge­fragt.

Dort aber hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren der wohl größ­te Wan­del statt­ge­fun­den. Statt ge­mein­sam mit den Schu­len die Ent­wick­lung des Kin­des zu be­ob­ach­ten, zu be­wer­ten und zu steu­ern, sind un­ter heu­ti­gen El­tern zwei Ex­tre­me fest­zu­stel­len: die Gleich­gül­ti­gen und die, die bes­se­re No­ten für den Spröss­ling vor Ge­richt er­strei­ten. Kon­se­quen­zen zu ak­zep­tie­ren und da­mit auch die Ver­ant­wor­tung fürs ei­ge­ne Han­deln zu über­neh­men, ler­nen Kin­der so si­cher nicht. Und wenn ihr Ver­hal­ten ins Straf­ba­re ab­glei­tet, dann muss ih­nen not­falls die Po­li­zei zei­gen, wo’s lang geht. Da dür­fen Schu­len nicht brem­sen.

Bei al­le­dem aber dür­fen wir eins nicht ver­ges­sen: Der weit­aus größ­te Teil der Düs­sel­dor­fer Kin­der er­lebt sei­ne Schul­zeit ganz oh­ne Pro­zes­se, Prü­ge­lei­en und Po­li­zei.

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