Das Po­si­ti­ve mit­neh­men

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - DÜSSELDORF­ER SPORT - BERND JOLITZ

Ir­gend­wie war Fortu­nas 1:2 in Frank­furt für Fans und Spie­ler be­son­ders schmerz­haft – weil sie eben trotz ei­ner gu­ten Vor­stel­lung pas­siert war, die Trai­ner Fried­helm Fun­kel nicht zu Un­recht so­gar mit dem Prä­di­kat „bes­te Sai­son­leis­tung“ver­sah. Doch mit sol­chen Be­trach­tun­gen soll­te sich nie­mand lan­ge auf­hal­ten. Na­tür­lich sind die Punk­te ver­lo­ren – aber was Fortu­na beim Eu­ro­pa­po­kal-halb­fi­na­lis­ten der Vor­sai­son auf den Ra­sen brach­te, war mit Aus­nah­me der ers­ten 20 Mi­nu­ten nach der Pau­se viel­ver­spre­chend.

Ge­ra­de in der nun an­ste­hen­den Län­der­spiel­pau­se ist es wich­tig, die­sen po­si­ti­ven Aspekt her­aus­zu­strei­chen. Das hat nichts mit Au­gen­wi­sche­rei zu tun, denn selbst­ver­ständ­lich muss und wird Fun­kel mit sei­nem Trai­ner­team die Feh­ler ana­ly­sie­ren, die zu den bei­den Ge­gen­tref­fern führ­ten. Und es darf und wird auch nie­mand sa­gen: Wir wa­ren ja gut, das läuft jetzt al­les wie von selbst.

Fest­zu­hal­ten ist in­des, dass Fortu­na den Weg­gang von Do­di Lu­ke­bakio und Be­ni­to Ra­man schon be­mer­kens­wert gut weg­ge­steckt hat. Zu­mal da die bei­den Bel­gi­er in der Hin­run­de der Vor­sai­son auch noch kei­ne Bäu­me aus­ge­ris­sen hat­ten. Erik Thom­my und Da­wid Kow­na­cki zeig­ten sehr gu­te An­sät­ze, und es gibt ja noch mehr Op­tio­nen. Die Rich­tung stimmt, trotz zwei­er Nie­der­la­gen in Fol­ge. Das gilt es mit­zu­neh­men.

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