Irans Prä­si­dent: Kei­ne Ge­sprä­che mit Trump

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - POLITIK -

TEHERAN (dpa) Irans Prä­si­dent Has­san Ru­ha­ni hat bi­la­te­ra­le Ge­sprä­che mit sei­nem ame­ri­ka­ni­schen Amts­kol­le­gen Do­nald Trump aus­ge­schlos­sen. „Bi­la­te­ra­le Ge­sprä­che (mit den USA) stan­den nie auf der Agen­da und ste­hen auch jetzt nicht“, sag­te Ru­ha­ni im ira­ni­schen Par­la­ment. Es ha­be zwar von ver­schie­de­nen Sei­ten Vor­schlä­ge für solch ein Tref­fen ge­ge­ben, „aber Irans Ant­wort sei stets ne­ga­tiv ge­we­sen“. Ru­ha­ni hat­te im Kon­flikt mit den USA in der Vor­wo­che noch für mehr Di­plo­ma­tie plä­diert. „Wenn mir klar ist, dass ich mit ei­nem Tref­fen die Pro­ble­me der Ira­ner lö­sen könn­te, dann wer­de ich das de­fi­ni­tiv tun“, hat­te er ge­sagt. Be­ob­ach­ter in Teheran sa­hen in der Aus­sa­ge ei­ne Ein­stim­mung auf ein mög­li­ches Tref­fen von Ru­ha­ni mit Trump am Ran­de der be­vor­ste­hen­den Un-voll­ver­samm­lung in New York. Aber auch sie gin­gen von ei­nem Tref­fen Ru­ha­nis mit den Staats­und Re­gie­rungs­chefs der Ver­trags­part­ner im Wie­ner Atom­ab­kom­men von 2015 aus. Das sind Russ­land, Chi­na, Frank­reich, Groß­bri­tan­ni­en und Deutsch­land. Die USA wa­ren Mit­un­ter­zeich­ner, sind aber im Mai 2018 aus dem Atom­ver­trag aus­ge­stie­gen.

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