Ball­sport im Meer nur bei Eb­be

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - KRUSCHEL ERKLÄRT’S -

Wie vie­le Mi­nu­ten, St­un­den oder gar Ta­ge ein Kri­cket-spiel dau­ert, weiß ei­gent­lich nie­mand. Denn al­les hängt da­von ab, wie schnell die Schlag­män­ner aus­schei­den. Beim Kri­cket geht es dar­um, dass ein Wer­fer ver­sucht, Stö­cke hin­ter dem Schlag­mann mit ei­nem Ball ab­zu­wer­fen. Der ver­sucht, das zu ver­hin­dern. Und ei­ni­ge Spie­le dau­ern eben bis zu fünf Ta­ge!

Das gilt al­ler­dings nicht für das jähr­li­che Kri­cket-spiel auf der Bram­ble-sand­bank in Groß­bri­tan­ni­en. Es en­det statt­des­sen, wenn die Flut zu­rück­kommt. Denn die Sand­bank liegt im Meer – und sie er­scheint nur bei Eb­be.

Dann kom­men die bei­den

Teams schnell auf die Sand­bank und spie­len ge­gen­ein­an­der. Da­bei müs­sen sie auf­pas­sen, dass der Ball nicht ins Was­ser fällt! Und dass sie nicht in ei­ne der vie­len Pfüt­zen tre­ten. Am Sonn­tag war es wie­der so­weit: Die Teams spiel­ten, bis das Was­ser stieg. Wer zu­schau­en woll­te, muss­te mit dem Boot kom­men. dpa

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