Neue Trau­er­hal­le in Ger­res­heim

Na­he am Ger­res­hei­mer Fried­hof er­gänzt die neue Be­geg­nungs­ka­pel­le das An­ge­bot für Trau­er­fei­ern.

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - STADTTEILE NORD | OST - VON SI­MO­NA MEI­ER

GER­RES­HEIM Auf dem Ge­län­de der Fried­hofs­gärt­ne­rei Karl Krau­se in Ger­res­heim gibt es ei­ne neue Trau­er­hal­le mit 50 Sitz­plät­zen und Platz für bis zu 80 Per­so­nen. Ei­ne Ko­ope­ra­ti­on des Be­stat­tungs­un­ter­neh­mens Disch­leid und der Fried­hofs­gärt­ne­rei, die ganz in Fried­hofs­nä­he an der Qua­den­hof­stra­ße 106 et­was Neu­es an­bie­ten woll­ten: „Als Karl Krau­se uns im De­zem­ber letz­ten Jah­res an­sprach, um auf dem Ge­län­de der Fried­hofs­gärt­ne­rei in sei­nem Haus ei­ne Trau­er­hal­le ein­zu­rich­ten, wa­ren wir so­fort be­geis­tert“, sagt Pe­tra Disch­leid. Auf ei­ner Mes­se knüpf­ten sie ers­te Kon­tak­te zu ei­nem In­nen­ar­chi­tek­ten, der die neue Trau­er­hal­le ent­warf.

Der Stil ist mo­dern und schlicht. Die Rä­um­lich­kei­ten bie­ten An­ge­hö­ri­gen die Mög­lich­keit, ei­ge­ne de­ko­ra­ti­ve oder ge­stal­te­ri­sche Ak­zen­te für die Trau­er­fei­er zu set­zen. „Es ist uns wich­tig, dass die An­ge­hö­ri­gen sel­ber mit­ge­stal­ten kön­nen, wenn der Wunsch be­steht.“Die Zu­sam­men­ar­beit mit Fried­hofs­gärt­ner Sa­scha Ele­gi­en und Flo­ris­tin Dia­na Küs­ter be­stärk­te das Be­stat­tungs­team. „Heut­zu­ta­ge wird ei­ne Be­er­di­gung ne­ben tra­di­tio­nel­len Kom­po­nen­ten als be­son­de­re Fei­er ge­plant“, sagt Pe­tra Disch­leid. Die Aus­stat­tungs­merk­ma­le der neu­en Rä­um­lich­kei­ten sind dar­auf aus­ge­rich­tet. Red­ner­pult und Kon­do­lenz­tisch sind Maß­an­fer­ti­gun­gen, Ker­zen­leuch­ter wur­den aus Treib­holz ge­stal­tet. Aus­ge­stat­tet mit mo­der­ner Tech­nik, kön­nen auch Fil­me oder Fo­tos ge­zeigt wer­den. „Hier kön­nen Trau­er­fei­ern an Ur­ne oder Sarg statt­fin­den“, sagt Frank Plätsch­ke vom Be­stat­tungs­haus Disch­leid. Durch die räum­li­che Nä­he zum Fried­hof sind Über­füh­run­gen dort­hin und an­schlie­ßen­de Bei­set­zun­gen pro­blem­los mög­lich.

Der Au­ßen­be­reich ist noch nicht ganz fer­tig und wird dem­nächst ge­stal­tet. Der Zu­gang zur neu­en Ka­pel­le ist bar­rie­re­frei mög­lich. Hin­zu kom­men noch zwei mo­der­ne Auf­bah­rungs­räu­me, die wahr­schein­lich En­de des Jah­res fer­tig sind. Die neue Be­geg­nungs­ka­pel­le des Be­stat­tungs­hau­ses Disch­leid er­gänzt zu­künf­tig die al­te Trau­er­hal­le des Un­ter­neh­mens. „Jetzt ha­ben wir au­ßer­dem mehr Rä­um­lich­kei­ten und Bü­ros für un­se­re Mit­ar­bei­ter“, sagt Pe­tra Disch­leid zu den Neue­run­gen. Die Nä­he zum Wald­fried­hof wird auch in der Wand­de­ko­ra­ti­on aus Holz the­ma­ti­siert. An­ders als auf dem Fried­hof, wo die Zeit in der Ka­pel­le für die Trau­er­fei­er zeit­lich auf 20 Mi­nu­ten be­grenzt ist, be­steht die Mög­lich­keit für mehr Gestal­tungs­frei­raum. „Das emp­fin­den wir für die trau­ern­den An­ge­hö­ri­gen und ei­ne in­di­vi­du­el­le Trau­er­fei­er als gro­ßen Vor­teil“, sa­gen die Be­stat­ter.

RP-FO­TO: HANS-JÜRGEN BAU­ER

Frank Plätsch­ke, Pe­tra Disch­leid und Sa­scha Ele­gi­en ha­ben in Ger­res­heim ei­nen neu­en Ort zum Trau­ern ge­schaf­fen.

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