Ret­ter hel­fen auch ganz oben

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - KINDERSEIT­E -

Ei­gent­lich woll­ten die Gäs­te ei­nes Frei­zeit­parks in Bay­ern nur die Aus­sicht ge­nie­ßen. Al­so stie­gen sie in ei­ne be­weg­li­che Aus­sichts­platt­form, um nach oben zu fah­ren. Doch dort blieb die Platt­form ste­cken! 20 Men­schen sa­ßen in 60 Me­tern Hö­he fest. Pas­siert so et­was, be­deu­tet das: Ein­satz für die Hö­hen­ret­ter. Sie sind für Ret­tun­gen in gro­ßer Hö­he aus­ge­bil­det.

Da­mit die Platt­form am „Top of the World“des Frei­zeit-lan­des Gei­sel­wind nicht ab­stür­zen konn­te, wur­de sie mit Bän­dern ge­si­chert. Dann ka­men drei Hub­schrau­ber. Un­ter je­dem Hub­schrau­ber hing ein Ret­ter. Die Ret­ter stie­gen über ei­ne Sei­ten­tür in die Aus­sichts­platt­form ein. Dort wur­de ein Gast mit ei­nem Ret­ter fest ver­bun­den. Da­nach brach­te der Hub­schrau­ber bei­de auf den Bo­den. Das dau­er­te, bis al­le un­ten wa­ren.

Da­mit nichts pas­siert, ha­ben Hö­hen­ret­ter al­le Si­cher­heits­sys­te­me dop­pelt. „Das heißt, wir hän­gen in ei­nem Seil und ein Seil ist noch mal zur Si­cher­heit da“, er­klärt der Hö­hen­ret­ter Bernd Er­len­bach, Lei­ter der Hö­hen­ret­tungs­grup­pe der Würz­bur­ger Be­rufs­feu­er­wehr. Trotz­dem müs­sen die Ret­ter sehr ge­nau und hoch­kon­zen­triert ar­bei­ten. So konn­ten sie al­le Gäs­te der Aus­sichts­platt­form un­ver­letzt be­frei­en. dpa

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