Laub­frö­sche sind Klet­ter­pro­fis

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - KINDERSEIT­E -

Sie kön­nen weit sprin­gen und le­ben in Tei­chen, auf Wie­sen oder auf dem Wald­bo­den. Frö­sche ha­ben vie­le Le­bens­räu­me be­sie­delt, und ei­ner die­ser Lur­che lebt so­gar dort, wo man ihn erst ein­mal nicht er­war­ten wür­de: im Ge­äst von Bäu­men und Sträu­chern. Der Eu­ro­päi­sche Laub­frosch ist ein ech­ter Klet­ter­pro­fi. Sei­ne gro­ßen Ze­hen ha­ben ei­ne be­son­de­re Struk­tur auf der Un­ter­sei­te, die be­son­ders gu­ten Halt ver­leiht. Auf dem Bo­den ist es für den Laub­frosch viel zu ge­fähr­lich. Dort le­ben Schlan­gen, Igel, Dach­se und an­de­re ge­frä­ßi­ge Tie­re, de­nen er lie­ber aus dem Weg geht. Tags­über schläft der klei­ne, et­wa fünf Zen­ti­me­ter lan­ge Frosch zwi­schen Blät­tern oder in Ast­ga­beln. Für ein wär­men­des Son­nen­bad treibt es ihn aber auch re­gel­mä­ßig aus der De­ckung. Das knall­grü­ne Frösch­lein sonnt sich dann meist auf ei­nem gro­ßen Blatt. Rich­tig ak­tiv wird der Laub­frosch aber erst in der Däm­me­rung. Dann geht er auf die Jagd nach In­sek­ten und Spin­nen und schlägt sich im Schutz der Dun­kel­heit den Bauch voll. Wie bei den meis­ten an­de­ren Frö­schen fin­det die Fort­pflan­zung auch beim Laub­frosch im Was­ser statt.

FO­TO: P. SCHRÖ­DER

Der Eu­ro­päi­sche Laub­frosch fin­det über­all mit sei­nen Ze­hen Halt.

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