Hö­he­re Sti­pen­di­en für Be­rufs­er­fah­re­ne

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - HOCHSCHULE -

BONN (dpa) Wer als Be­rufs­er­fah­re­ner in den Ge­nuss ei­nes so­ge­nann­ten Auf­stiegs­sti­pen­di­ums kommt, kann sich freu­en: Ab Sep­tem­ber wird die­ses Sti­pen­di­um des Bil­dungs­mi­nis­te­ri­ums für Be­rufs­er­fah­re­ne deut­lich er­höht. Und es wird we­sent­lich län­ger ein Zu­schuss zur Kin­der­be­treu­ung ge­zahlt. Die mo­nat­li­che För­de­rung für ein Voll­zeit­stu­di­um er­höht sich von 815 Eu­ro auf 933 Eu­ro. Zu­sätz­lich lässt sich bei ei­nem Voll­zeit­stu­di­um für ei­ge­ne Kin­der ein Be­treu­ungs­zu­schuss be­an­tra­gen. Die­ser steigt um 20 Eu­ro auf nun 150 Eu­ro je Kind, da­bei wird die Al­ters­gren­ze von 10 auf 14 Jah­re an­ge­ho­ben. Das Sti­pen­di­um för­dert auch be­rufs­be­glei­tend Stu­die­ren­de. Für sie steigt die För­de­rung ein­kom­mens­un­ab­hän­gig auf 2700 Eu­ro im Ka­len­der­jahr.

Das Sti­pen­di­um soll Fach­kräf­ten mit Be­rufs­aus­bil­dung und Pra­xis­er­fah­rung er­mög­li­chen, ein Stu­di­um an ei­ner Hoch­schu­le zu be­gin­nen. Start­schuss für das neue Aus­wahl­ver­fah­ren ist am 24. Sep­tem­ber. Die On­li­ne-be­wer­bung ist bei der Stif­tung Be­gab­ten­för­de­rung be­ruf­li­che Bil­dung (SBB) mög­lich. „Wer über­zeu­gend rü­ber­brin­gen kann, war­um er für sei­ne be­ruf­li­chen Zie­le ein Stu­di­um be­nö­tigt, hat gu­te Chan­cen“, sagt Sbb-spre­cher Andre­as von Nahl. Es muss um ei­nen ech­ten Auf­stieg und die Mög­lich­keit ge­hen, künf­tig neue Auf­ga­ben im Job zu über­neh­men. Wol­le ein Be­wer­ber je­doch nur mal in ein be­stimm­tes Fach­ge­biet rein­schnup­pern, ha­be er kaum Chan­cen auf die För­de­rung.

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