Mit viel Fin­ger­spit­zen­ge­fühl

Bei der Nacht der Wis­sen­schaft er­le­ben die Be­su­cher For­schung nicht nur auf ei­ne leicht ver­ständ­li­che Art und Wei­se, son­dern dür­fen auch selbst for­schen.

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - NACHT DER WISSENSCHA­FT -

(rps) Wer schon im­mer wis­sen woll­te, was für ei­nen ver­ant­wor­tungs­vol­len Job ei­gent­lich ein Neu­ro­chir­urg hat, ist bei der Nacht der Wis­sen­schaft am Stand 18 im Ak­ti­ons­zelt auf dem Scha­dow­platz ge­nau an der rich­ti­gen Adres­se. Am In­fo­stand von Dr. med. Jo­han­nes Knipps vom Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Düs­sel­dorf er­fah­ren die Be­su­cher mehr über die Neu­ro­chir­ur­gie. Die Neu­ro­chir­ur­gi­sche Uni­ver­si­täts­kli­nik Düs­sel­dorf ist ei­nes der größ­ten neu­ro­chir­ur­gi­schen Zen­tren in Eu­ro­pa. Ei­ner der Schwer­punk­te der Kli­nik ist die ope­ra­ti­ve Be­hand­lung von Hirn­tu­mo­ren.

Die Be­su­cher der Nacht der Wis­sen­schaft ge­win­nen ei­nen an­schau­li­chen Ein­blick in die Gr­und­fer­tig­kei­ten, die ein Neu­ro­chir­urg für die Ent­fer­nung von Hirn­tu­mo­ren mit­brin­gen muss. Im Fo­kus steht vor al­lem das Aus­pro­bie­ren prak­ti­scher Übun­gen an meh­re­ren Mo­del­len. Die ein­zel­nen auf­ge­bau­ten Sta­tio­nen de­cken ver­schie­de­ne Pha­sen ei­ner Hirn­tu­mo­rent­fer­nung ab: An­ge­fan­gen bei der 3D-ge­stütz­ten, na­vi­gier­ten Pla­nung über die Er­öff­nung des knö­cher­nen Schä­dels (Kra­nio­to­mie) am Ko­kos­nuss­mo­dell bis hin zur Ex­stir­pa­ti­on (Ent­fer­nung) von Tu­mo­ren am Mo­dell mit­tels Ul­tra­schallsau­ger – al­le Ar­beits­schrit­te wer­den bei der Nacht der Wis­sen­schaft mit dem Ori­gi­nal-in­stru­men­ta­ri­um und un­ter An­lei­tung ei­nes er­fah­re­nen Hirn­chir­ur­gen durch­ge­führt.

Stand 18 im Ak­ti­ons­zelt

FOTO: HEIN­RICH-HEI­NE-UNI­VER­SI­TÄT

Am Ko­kos­nuss­mo­dell wird die Öff­nung des knö­cher­nen Schä­dels si­mu­liert.

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