Schlaf­stö­run­gen füh­ren zu Über­ge­wicht

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - WISSEN -

Rat­los Bis heu­te ist nicht ab­schlie­ßend ge­klärt, wo­für Schla­fen ei­gent­lich gut ist. Die gän­gi­ge Ant­wort „um wach und auf­merk­sam zu blei­ben“ist nicht er­gie­big. „Eben­so könn­te man sa­gen, dass wir es­sen, um nicht zu ver­hun­gern, und at­men, um nicht zu er­sti­cken“, so Psych­ia­trie-pro­fes­sor Je­ro­me Sie­gel aus Los An­ge­les. Denn der ei­gent­li­che Sinn des Es­sens sei die Nah­rungs­zu­fuhr und der des At­mens die Sau­er­stoff­zu­fuhr und das Ab­ge­ben von Koh­len­di­oxid. Sol­che Er­klä­run­gen gibt es für den Schlaf nicht.

Le­bens­wich­tig Wir brau­chen den Schlaf zum Le­ben. So ster­ben La­bor­rat­ten un­ter stän­di­ger Wach­heit schnel­ler als un­ter Fut­ter­man­gel, und vor­her wech­selt ih­re Stim­mung zwi­schen Fah­rig­keit und Er­schöp­fung; zu­dem lei­den sie un­ter Im­mun­schwä­che. Un­ter­su­chun­gen am Men­schen zei­gen, dass Schlaf­stö­run­gen zu Über­ge­wicht und Ge­dächt­nis­pro­ble­men füh­ren.

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