Un­sinn

Ver­mö­gen­steu­er

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - LESERBRIEF­E - Wolf­gang Kuhn Gel­dern

Zu „SPD: Pro­fil dank Ver­mö­gen­steu­er“(RP vom 27. Au­gust): Wer soll die SPD ei­gent­lich noch ernst neh­men bei die­sem ver­fas­sungs­wid­ri­gen Un­sinn? Die Ab­ga­ben­quo­te steigt doch so­wie­so. Er­neut be­wahr­hei­tet sich ein Spruch, der schon vor 1800 kur­sier­te: „Es ist leich­ter, ei­nen Hund an der Wurst vor­bei­zu­füh­ren als die So­zi­al­de­mo­kra­tie an dem Geld an­de­rer Leu­te.“In al­ler Re­gel wird die Ver­mö­gen­steu­er die ka­pi­tal­in­ten­si­ve Wirt­schaft tref­fen, wel­che doch Ar­beits­plät­ze hier hal­ten und schaf­fen soll. Noch ver­rück­ter die Ber­li­ner Ein­heits- und Bil­lig­mie­te, wo doch die Ver­mie­ter Geld in Woh­nun­gen in­ves­tie­ren sol­len. Ha­ben die Links­las­ti­gen gar nichts aus der Ddr-plei­te ge­lernt? Dort hat­te die­se Po­li­tik den Ver­fall der In­nen­städ­te zur Fol­ge; je­der der in der Wen­de­zeit über die ehe­ma­li­ge Zo­nen­gren­ze reis­te, konn­te die Rui­nen über­all se­hen.

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