Gren­ell auf Bol­ton?

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - POLITIK -

cop“zu spie­len, dem er, Trump, ge­ge­be­nen­falls den Part des „good cop“ent­ge­gen­set­zen konn­te. Dass Bol­ton Droh­ku­lis­sen auf­zu­bau­en ver­stand, pass­te ei­ne Wei­le ins Kon­zept. Nur mein­te er es of­fen­sicht­lich ernst, wenn er Mi­li­tär­schlä­ge emp­fahl, wäh­rend die An­dro­hung be­waff­ne­ter Ge­walt für Trump wohl nur Teil des Spiels war und ist.

Und nun? Im Wei­ßen Haus gibt es kei­nen mehr, der Trump Pa­ro­li bie­ten könn­te. Au­ßen­mi­nis­ter Mi­ke Pom­peo gibt mal den Fal­ken, mal die Tau­be, je nach­dem, was sein Vor­ge­setz­ter er­war­tet. Die Ge­ne­rä­le, mit de­nen sich Trump an­fangs um­gab, hat er in den Ru­he­stand ent­las­sen. Es gibt nie­man­den mehr, der sei­ne un­or­tho­do­xe Au­ßen­po­li­tik in Bah­nen len­ken könn­te, wie man sie seit 1945 aus lan­ger ame­ri­ka­ni­scher Tra­di­ti­on kennt. Us-me­di­en be­rich­te­ten, un­ter den mög­li­chen Kan­di­da­ten sei der Us-botschafte­r in Deutsch­land, Richard Gren­ell.

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