Ei­ne Chan­ce für Düs­sel­dorf

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - DÜSSELDORF - joerg.jans­sen @rhei­ni­sche-post.de

Der Eil-an­trag der Am­pel-ko­ope­ra­ti­on im Rat dürf­te für hef­ti­ge Dis­kus­sio­nen sor­gen. Zwar ist der Weg­gang des Jun­gen Schau­spiels sehr wahr­schein­lich, aber – wie Fdp-frak­ti­ons­chef Man­fred Neu­en­haus fest­stellt – eben noch nicht of­fi­zi­ell be­schlos­sen. Den­noch für eben die­sen Stand­ort För­der­an­trä­ge zu stel­len, wirft Fra­gen auf. Mög­li­cher­wei­se run­zeln auch die er­hoff­ten Geld­ge­ber in Bund und Land, die bis zu vier Mil­lion­ne Eu­ro nach Düs­sel­dorf über­wei­sen sol­len, die Stirn über die­sen Um­stand. Trotz­dem hat die Idee, das Pro­jekt nun wirk­lich um­zu­set­zen, Charme. Das Kon­zept, an dem seit fünf Jah­ren ge­ar­bei­tet wird, ist am­bi­tio­niert und bie­tet ei­ne gu­te Grund­la­ge. Und die An­nah­me, die Strahl­kraft für Rath und Mör­sen­broich fal­le bei ei­nem klas­si­schen Kul­tur­be­trieb wie dem Jun­gen Schau­spiel deut­lich hö­her aus als beim ge­plan­ten Haus der Kul­tu­ren, muss nicht zu­tref­fen. Im Ge­gen­teil: Vie­le Men­schen, dar­un­ter vie­le Schü­ler, ka­men zwar ger­ne an die Müns­ter­stra­ße. Aber sehr vie­le blie­ben auch nur für die Vor­stel­lung.

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