Frau in Dis­co ein­ge­schlos­sen

In der Nach­tre­si­denz wur­de im Ju­li ei­ne schla­fen­de Frau ver­se­hent­lich in ei­nem La­ger­raum ein­ge­sperrt. Der Club be­rich­tet dar­über nun auf Face­book.

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - DÜSSELDORF -

(ako) Den Na­men des Clubs Nach­tre­si­denz hat ei­ne jun­ge Be­su­che­rin of­fen­bar all­zu wörtlich ge­nom­men. Im Lau­fe ei­ner lan­gen „Coo­kies & Cream“-par­ty­nacht Mit­te Ju­li war sie mü­de ge­wor­den und hat­te sich in ei­nem La­ger­raum des Clubs zum Schla­fen hin­ge­legt – in dem sie spä­ter ver­se­hent­lich ein­ge­schlos­sen wur­de. Die Nach­tre­si­denz be­rich­te­te jetzt auf Face­book über den Vor­fall, „um an den Som­mer und al­les zu er­in­nern, was so pas­siert ist“.

Nach Aus­sa­gen des Event­ma­na­gers der Nach­tre­si­denz, Da­ni­el Kut­scher, hat­te ein Tür­ste­her die mü­de jun­ge Frau ge­be­ten, den La­ger­raum zu ver­las­sen – was sie aber nicht tat. Um 5 Uhr in der Früh wa­ren al­le an­de­ren Gäs­te weg. Die Be­su­che­rin, die den An­ga­ben zu­fol­ge von et­wa 3.30 Uhr an ge­schla­fen hat­te, be­fand sich zum En­de der Par­ty­nacht da­ge­gen wei­ter in dem La­ger­raum. Als sie ge­gen 12.30 Uhr auf­wach­te und die Nach­tre­si­denz ver­las­sen woll­te, fiel hin­ter ihr die Tür zu, so dass sie in ei­nem Be­reich zwi­schen La­ger­raum und Roll­tor ein­ge­schlos­sen war. Sie ver­stän­dig­te te­le­fo­nisch die Po­li­zei, die sich beim Ma­nage­ment der Dis­co mel­de­te. Dar­auf­hin konn­te die Frau, der es nach An­ga­ben von Da­ni­el Kut­scher die gan­ze Zeit über gut ging, be­freit wer­den.

Der Tür­ste­her hat da­zu er­klärt, dass er die Frau zwar zum Ver­las­sen des La­ger­raums auf­ge­for­dert, aber nicht ge­se­hen hat­te, ob sie tat­säch­lich mit den letz­ten Gäs­ten ge­gan­gen war.

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