Bild­hau­er Ka­li­now­ski stirbt im Jahr 2013

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - DÜSSELDORF -

Nach dem Be­such des Re­al­gym­na­si­ums in Düsseldorf stu­diert der 1924 in Düsseldorf ge­bo­re­ne Maler, Gra­fi­ker und Bild­hau­er Horst Egon Ka­li­now­ski von 1945 bis 1948 an der Kunst­aka­de­mie Düsseldorf. Es fol­gen Stu­di­en­jah­re in Ita­li­en, wo er auch mit Mo­sa­ik­tech­ni­ken ar­bei­tet. 1950 geht er an die Pa­ri­ser Aca­dé­mie de la Gran­de Chau­miè­re und stellt ab 1953 in ver­schie­de­nen Ga­le­ri­en sei­ne abs­trak­ten Ar­bei­ten aus. An der Staat­li­chen Aka­de­mie der Bil­den­den Küns­te Karls­ru­he wird er 1972 zum Pro­fes­sor be­ru­fen und ist bis 1989 dort tä­tig. Ka­li­now­ski ist Mit­glied der Aka­de­mie der Küns­te Ber­lin und ge­hört dem Deut­schen Künst­ler­bund an. Sei­ne Ar­bei­ten sind von Abs­trak­tio­nen und Ein­satz von Ma­te­ria­li­en wie Le­der, Holz, Me­tall oder Tex­ti­li­en – meist als Col­la­gen – ge­prägt. Man sagt, „er bringt das Ma­te­ri­al zum Spre­chen“und die Ma­te­ri­al­ver­wen­dung zeigt sei­ne Na­tur-be­zie­hung. Am 13. Sep­tem­ber 2013 stirbt Ka­li­now­ski in Düsseldorf, der u.a. 2011 den „Kunst­preis der Künst­ler“auf der „Gro­ßen Kunst­aus­stel­lung NRW Düsseldorf“er­hält.

RP-FO­TO: STE­FAN FRIES

Horst Egon Ka­li­now­ski

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