Be­las­tend

Open-air-ge­län­de

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - DÜSSELDORF - Irm­gard Ul­mer Lo­hau­sen

Es wa­ren lei­der nicht sehr vie­le An­woh­ner bei der Ver­an­stal­tung des Stadt­pla­nungs­am­tes. Wenn man beim Pla­nungs­amt wirk­lich in­ter­es­siert wä­re, hät­te man vor­her dem Hei­mat-bür­ger-ver­ein ei­ne kur­ze In­fo zu­kom­men las­sen, wir als Mit­glie­der hät­ten dann für die Ver­tei­lung sor­gen kön­nen.

Ich fin­de das Open-air-ge­län­de un­nö­tig. Wenn es nur zu vier bis sechs Kon­zer­ten in den Som­mer­mo­na­ten kom­men soll, könn­te man die­se oh­ne Wei­te­res in die Are­na ver­le­gen, wo al­les vor­han­den ist, Toi­let­ten, Ess- und Trink­mög­lich­kei­ten, und bei Re­gen könn­te das Dach ge­schlos­sen wer­den. Kein Baum müss­te ge­fällt, kein neu­er Ret­tungs- und Fahr­rad­weg an­ge­legt wer­den. Der Lärm, den ein Open-air-kon­zert pro­du­ziert, wä­re nicht vor­han­den. Wir in Lo­hau­sen sind oh­ne­hin schon sehr lärm­be­las­tet. Mehr als 1200 Starts/lan­dun­gen pro Nacht, da­zu der Mes­se­ver­kehr und der gleich­mä­ßig zu­neh­men­de Au­to­ver­kehr von Nor­den. Re­gel­mä­ßig bil­det sich ein Stau an den Stock­u­m­er Hö­fen. Die Fra­ge, wie viel das al­les an­nä­hernd kos­ten wird, blieb un­be­ant­wor­tet, es hät­te uns nicht zu in­ter­es­sie­ren ... Wann hat es uns zu in­ter­es­sie­ren? Mir wur­de ge­sagt, dies zah­le ei­ne Toch­ter­fir­ma der Stadt gro­ßen­teils. Be­kommt die Toch­ter­fir­ma der Stadt nicht Steu­er­gel­der von den Bür­gern?

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