Ver­si­che­rung für den Not­fall

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - BERUF & KARRIERE -

Es ist noch früh am Mor­gen. Das jun­ge Paar schläft tief und fest. Da plötz­lich schlägt der Rauch­mel­der Alarm. Es brennt. Die bei­den Düs­sel­dor­fer ru­fen die Feu­er­wehr. Nur fünf Mi­nu­ten spä­ter ist sie vor Ort. In Win­des­ei­le ist der Kü­chen­brand ein­ge­dämmt. Ein mo­bi­ler Vor­hang sorgt da­für, dass der Rauch nicht ins Trep­pen­haus ge­langt. Was kürz­lich bei dem Brand in ei­nem Mehr­fa­mi­li­en­haus ge­lang, funk­tio­niert seit Ein­füh­rung der Rauch­mel­der-pflicht in Deutsch­land im­mer häu­fi­ger. Rauch­mel­der schüt­zen nicht nur Men­schen­le­ben, son­dern hel­fen auch, Groß­schä­den vor­zu­beu­gen. Schließ­lich gilt: Je frü­her die Feu­er­wehr vor Ort sein kann, des­to mehr Zeit bleibt ihr für die Brand­be­kämp­fung.

Um das Bran­d­ri­si­ko zu re­du­zie­ren, hilft es, die häu­figs­ten Brand­ur­sa­chen zu ken­nen. Ein Drit­tel al­ler Woh­nungs­brän­de ge­hen auf das Kon­to tech­ni­scher De­fek­te in der Ge­bäu­de­elek­trik so­wie al­ter und be­schä­dig­ter elek­tro­ni­scher Ge­rä­te wie Wä­sche­trock­ner. Ge­fähr­lich sind auch al­te Mehr­fach­steck­do­sen mit Ver­län­ge­rungs­ka­beln. Ge­ra­de Groß­schä­den ha­ben für die Be­woh­ner tief­grei­fen­de Fol­gen. Wer das Dach über dem Kopf und sein Hab und Gut ver­liert, braucht häu­fig für den Neu­start ei­ne Über­gangs­woh­nung und muss oh­ne den ge­wohn­ten Kom­fort aus­kom­men. Der Weg zu­rück ins nor­ma­le Le­ben kann zwölf bis 14 Mo­na­te dau­ern. Um für sol­che Fäl­le ge­wapp­net zu sein, sind ei­ne Feu­er­ver­si­che­rung für je­des Ge­bäu­de so­wie aus­rei­chen­der Haus­rats­schutz un­er­läss­lich.

Ma­thi­as Scheu­ber Der Au­tor ist Vor­stands­vor­sit­zen­der der ERGO Ver­si­che­rung AG.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.