Im La Mi­ni in Ger­res­heim gibt es Mo­de auf 28 Qua­drat­me­tern

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - STADTTEILE NORD / OST - VON MARC INGEL In­fo: https://la-mi­ni.de/

GER­RES­HEIM Ob es das kleins­te Mo­de­ge­schäft in Düs­sel­dorf ist, dürf­te so leicht nicht fest­zu­stel­len sein, je­den­falls be­gnü­gen sich Mi­ne und Em­re Du­man in ih­rem La­den am Neus­ser Tor 17 mit 28 Qua­drat­me­tern. „Der Stand­ort ist trotz­dem ide­al, mit­ten in der Fuß­gän­ger­zo­ne, hier pul­siert das Le­ben, und die Ger­res­hei­mer sind al­le so nett, das ist wie ein klei­nes Dorf“, sagt Mi­ne Du­man, die frü­her mal in ei­ner Apo­the­ke ge­ar­bei­tet hat und dann über Floh­märk­te zur Mo­de fand. So ähn­lich war das auch bei ih­rem Sohn Em­re, der ur­sprüng­lich Kfz-mecha­tro­ni­ker ge­lernt hat, „aber ich ha­be mich schon im­mer für Mo­de in­ter­es­siert“, er­zählt der 22-Jäh­ri­ge. Er war es dann auch, der den An­stoß da­zu gab, ein ei­ge­nes Ge­schäft zu er­öff­nen, „im Al­ter scheut man da ja doch eher das Ri­si­ko“, sagt die 56-Jäh­ri­ge.

Sie wird vor­nehm­lich im La­den ste­hen, auch Toch­ter Fey will hel­fen, sich zu­dem mit So­ci­al Me­dia be­schäf­ti­gen. „Ich wer­de mich vor al­lem um den Ver­kauf küm­mern und im Hin­ter­grund agie­ren“, er­klärt Em­re Du­man. Er hat das La­den­lo­kal in­ner­halb von zwei Mo­na­ten al­lei­ne hübsch her­ge­rich­tet, so­dass es von in­nen gar nicht mal so klein wirkt. An­ge­bo­ten wird hoch­wer­ti­ge Mo­de aus Ita­li­en, Frank­reich und der Tür­kei, die der Fi­li­us von Händ­lern be­zieht oder di­rekt vor Ort ein­kauft, ins­be­son­de­re für et­was äl­te­re Kun­din­nen, ger­ne auch jen­seits von Grö­ße 40. Schu­he, Ta­schen und ein­falls­reich dra­pier­ter Schmuck wer­den eben­falls an­ge­bo­ten, auch vor dem Ge­schäft sol­len Stän­der ste­hen. „Ger­ne hät­te ich noch ei­ne klei­ne Bank raus­ge­stellt, aber ob da­für der Platz reicht, be­zweif­le ich“, sagt Mi­ne Du­man.

Zu­min­dest an den bei­den Er­öff­nungs­ta­gen heu­te und am mor­gi­gen Sams­tag (zwi­schen 10 und 18 Uhr) soll aber ei­ne Aus­nah­me ge­macht wer­den, zur Be­grü­ßung ha­ben sich Mut­ter und Sohn zu­dem klei­ne Über­ra­schun­gen für die Kun­den aus­ge­dacht. Dass ih­re Ge­schäfts­idee bei den Ger­res­hei­me­rin­nen gut an­kommt, da­von sind die Du­mans über­zeugt. „Wir hat­ten schon pro­be­wei­se ein paar Ta­ge auf, da woll­ten die Leu­te gar nicht mehr ge­hen und sind ein­fach bis 22 Uhr ge­blie­ben“, be­rich­tet die ge­bür­ti­ge Tür­kin. Der Na­me des La­dens ha­be sich üb­ri­gens ge­ra­de­zu auf­ge­drängt. „Das Ge­schäft ist klein, und mei­ne Mut­ter ist ja auch nicht ge­ra­de groß“, er­klärt Em­re Du­man lä­chelnd.

RP-FO­TO: MARC INGEL

Rei­ne Fa­mi­li­en­sa­che: Mut­ter Mi­ne Du­man und ihr Sohn Em­re be­trei­ben das Ge­schäft ge­mein­sam, auch Toch­ter Fey hilft.

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