Woh­nung erst nach der Be­sich­ti­gung an­zah­len

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - BERUF & KARRIERE -

(tmn) Wer im In­ter­net auf Woh­nungs­su­che geht, soll­te sich an ei­ni­ge Si­cher­heits­hin­wei­se hal­ten, um sich vor Be­trü­gern zu schüt­zen. So soll­ten In­ter­es­sen­ten nie­mals Geld über­wei­sen, be­vor sie die Im­mo­bi­lie nicht selbst be­sich­tigt ha­ben oder ei­nen Be­kann­ten vor­bei­ge­schickt ha­ben, warnt das Zen­trum für Eu­ro­päi­schen Ver­brau­cher­schutz.

Im­mer wie­der ver­lan­gen ver­meint­li­che Ver­mie­ter von Woh­nungs­su­chen­den, schnell die An­zah­lung auf ein aus­län­di­sches Bank­kon­to zu leis­ten. Ver­brau­cher er­ken­nen dies an der IBAN: Bei deut­schen Geld­in­sti­tu­ten be­ginnt sie stets mit dem Län­der­kür­zel DE.

Für Zah­lun­gen soll­ten Nut­zer zu­dem im­mer die of­fi­zi­el­len Por­tal­sei­ten ver­wen­den. Die Ver­brau­cher­schüt­zer ra­ten, so schnell wie mög­lich bei der Po­li­zei Straf­an­zei­ge zu er­stat­ten, den Fall dem On­line-por­tal zu mel­den und die Bank oder den Zah­lungs­dienst­leis­ter zu kon­tak­tie­ren. Wer mit Kre­dit­kar­te ge­zahlt hat, kann un­ter Um­stän­den mit ei­ner Zah­lungs­re­kla­ma­ti­on sein Geld zu­rück­er­hal­ten.

Ein wei­te­rer Tipp: Mit On­line-such­ma­schi­nen kön­nen Nut­zer prü­fen, ob die Fo­tos, die zur An­zei­ge ein­ge­stellt wur­den, be­reits für Woh­nun­gen mit an­de­rer Adres­se ver­wen­det wor­den sind. Da­für su­chen sie bei der um­ge­kehr­ten Bil­der­su­che statt nach ei­nem Such­be­griff nach die­sem Bild. Ver­däch­tig ist, wenn In­se­ra­te mit ei­ner an­de­ren Orts­an­ga­be an­ge­zeigt wer­den.

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