Goog­le muss Er­geb­nis­se nicht welt­weit lö­schen

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - DIGITALE WIRTSCHAFT -

LU­XEM­BURG (rtr) Goog­le muss nach ei­nem Ur­teil des Ge­richts­hofs der Eu­ro­päi­schen Uni­on (EUGH) um­strit­te­ne Such­er­geb­nis­se nicht welt­weit lö­schen. In dem am Di­ens­tag ver­kün­de­ten Ur­teil ent­schied das höchs­te eu­ro­päi­sche Ge­richt da­mit in ei­nem Rechts­streit zwi­schen Goog­le und Frank­reich für den Us-in­ter­net­kon­zern. 2014 hat­te der EUGH in ei­nem Grund­satz­ur­teil ein Recht auf Ver­ges­sen im In­ter­net ein­ge­führt. Seit­dem muss der On­line-rie­se Ver­wei­se auf In­ter­net­sei­ten mit pri­va­ten In­for­ma­tio­nen un­ter be­stimm­ten Um­stän­den lö­schen. Strit­tig war die geo­gra­fi­sche Reich­wei­te des vom Ge­richt ein­ge­räum­ten Rechts auf Ver­ges­sen­wer­den über Eu-gren­zen hin­aus.

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