Leicht­ath­le­tik-wm: Russ­land bleibt ge­sperrt

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - SPORT -

DOHA (dpa) Der Kon­gress des Leicht­ath­le­tik-welt­ver­ban­des IAAF hat sich für ei­ne Fort­set­zung der Su­s­pen­die­rung des rus­si­schen Ver­ban­des Rusaf aus­ge­spro­chen. Ei­ne ent­spre­chen­de Re­so­lu­ti­on wur­de am Mitt­woch in Doha/ka­tar, zwei Ta­ge vor dem Be­ginn der WM, mit 164:30 Stim­men ver­ab­schie­det. Das Iaaf-coun­cil wur­de zu­gleich be­auf­tragt, „von Zeit zu Zeit“über ei­ne mög­li­che Auf­he­bung zu ent­schei­den. Russ­land ist nach Pu­blik­wer­den des Staats­do­ping-skan­dals von der IAAF seit No­vem­ber 2015 ge­sperrt.

In Russ­land sol­len Trai­ner, die im Zu­ge des Do­ping-skan­dals ge­sperrt wur­den, wei­ter Ath­le­ten be­treu­en. Zu­dem wur­den Hin­wei­se ge­fun­den, dass die Do­ping-da­ten und -Pro­ben aus dem Mos­kau­er Ana­ly­sela­bor ma­ni­pu­liert wor­den sein könn­ten. Bin­nen drei Wo­chen soll Russ­land auf die­se Vor­wür­fe ant­wor­ten.

Ein ge­wich­ti­ger Grund für die Ver­län­ge­rung der Su­s­pen­die­rung ist, dass der rus­si­sche Hoch­sprin­ger Da­nil Lis­sen­ko mit­ge­teilt hat, dass hoch­ran­gi­ge Funk­tio­nä­re der Rusaf an der Ver­tu­schung ei­ner po­si­ti­ven Do­ping-pro­be von ihm be­tei­ligt ge­we­sen sein sol­len. Die­ser Ver­dacht wer­de ge­prüft. Bei der WM in Doha sind 30 rus­si­sche Leicht­ath­le­ten ge­mel­det, die un­ter neu­tra­ler Flag­ge an­tre­ten.

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