Spar­kas­se Mün­chen kün­digt 28.000 Ver­trä­ge

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - WIRTSCHAFT -

MÜN­CHEN (dpa) Die Münch­ner Spar­kas­se kün­digt als bis­lang größ­tes kom­mu­na­les In­sti­tut auf ei­nen Schlag 28.000 Prä­mi­en­spar­ver­trä­ge. Die fünft­größ­te Spar­kas­se in Deutsch­land be­grün­det dies mit den Kos­ten durch die Null­zins­po­li­tik der Eu­ro­päi­schen Zen­tral­ban. Au­ßer­dem be­hal­ten sich die Münch­ner Spar­kas­sen­chefs vor, ab 1. Ok­to­ber von Neu­kun­den mit Gut­ha­ben von mehr als 100.000 Eu­ro auf Gi­ro- oder Cash­kon­to Straf­zin­sen zu ver­lan­gen. Da­mit will die Spar­kas­se ver­hin­dern, dass ih­re Ein­la­gen zu stark wach­sen. Die Münch­ner Spar­kas­se ist nicht die ers­te, aber bis­lang größ­te Spar­kas­se, die mit dras­ti­schen Schrit­ten ver­sucht, die Aus­wir­kun­gen der Null­zins­po­li­tik ab­zu­mil­dern. Vor­rei­ter war die Leip­zi­ger Spar­kas­se. Im Mai hat­te der Bun­des­ge­richts­hof ge­ur­teilt, dass lang­jäh­ri­ge Prä­mi­en­spa­rer die Kün­di­gung ih­rer Alt­ver­trä­ge durch die Spar­kas­sen hin­neh­men müs­sen, wenn sie die ein­mal ver­ein­bar­te Bo­nus­staf­fel aus­ge­schöpft ha­ben.

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