Fried­helm Fun­kel stellt sich vor Gie­ßel­mann

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - DÜSSELDORF­ER SPORT -

(jol) Wenn Fortu­na am Sonn­tag um 15.30 Uhr zum Spiel ge­gen den SC Frei­burg auf­läuft, wird sich am Ka­der nicht viel ge­än­dert ha­ben. Für Oli­ver Fink, Mar­kus Sutt­ner und Mar­cel So­bott­ka kommt nach ih­ren Ver­let­zun­gen ein Ein­satz noch zu früh – und oh­ne­hin sieht Trai­ner Fried­helm Fun­kel kei­nen gro­ßen An­lass zu Ve­rän­de­run­gen. „Das Ge­samt­auf­tre­ten der Mann­schaft ist po­si­tiv“, be­tont er. „Der Er­trag ist al­ler­dings nicht so, wie wir uns das wün­schen wür­den. Wir ha­ben uns nicht aus­rei­chend be­lohnt, min­des­tens ein, zwei Punk­te lie­gen­las­sen.“

Be­son­ders traf das auf die über­flüs­si­ge 1:2-Nie­der­la­ge in Glad­bach zu, wo Fortu­na die Par­tie rund 70 Mi­nu­ten lang be­herrscht hat­te. Der Kri­tik, die an­schlie­ßend auf Links­ver­tei­di­ger Ni­ko Gie­ßel­mann ein­pras­sel­te, tritt Fun­kel al­ler­dings ent­ge­gen. „Ni­ko ist ei­ner der zu­ver­läs­sigs­ten Spie­ler der letz­ten zwei Jah­re“, sagt er mit Nach­druck. „Si­cher weiß ich, dass er ei­ni­ge Sze­nen bes­ser ver­tei­di­gen kann als zu­letzt, aber ich ha­be null Zwei­fel an Ni­kos Qua­li­tä­ten.“

Die Start­elf wird den­noch an­ders aus­se­hen als in Glad­bach. „Wer mich ein biss­chen kennt, der weiß die Ant­wort auf die­se Fra­ge“, sagt der Coach, als er auf ei­ne Rück­kehr von Rou­wen Hen­nings an­ge­spro­chen wird. Der 30-Jäh­ri­ge ist ge­setzt und ver­drängt da­mit wahr­schein­lich Ken­an Ka­ra­man. Auf den Flü­geln ist Zu­gang Na­na Am­po­mah wie­der fit und ein Kan­di­dat für die An­fangs­for­ma­ti­on. Gut mög­lich, dass Fun­kel ge­gen den Über­ra­schungs-vier­ten aus Frei­burg auf ein 4-4-2-Sys­tem mit Hen­nings und Da­wid Kow­na­cki in der Spit­ze setzt.

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