Ach­tung vor Hoch­was­ser

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - KINDERSEIT­E -

Ein Ge­bäu­de leuch­tet blau. Da­vor treibt ei­ne Frau mit Schwimm­wes­te im Was­ser. Sie streckt ein Schild in die Luft. Dar­auf ste­hen die Wor­te: „Kli­ma­kri­se – Was­ser steigt!“Was steckt da­hin­ter? Das Ge­bäu­de ist das Was­ser­schloss in der Stadt Ham­burg. Dort ha­ben gera­de Um­welt­schüt­zer auf ei­ne Fol­ge des Kli­ma­wan­dels auf­merk­sam ge­macht. Denn wenn es durch den Wan­del wär­mer wird, schmilzt un­ter an­de­rem das Eis in der Ant­ark­tis. Da­durch steigt der Was­ser­spie­gel. Mit ih­rer Ak­ti­on wol­len die Um­welt­schüt­zer zei­gen, wie hoch das Was­ser am Was­ser­schloss im Jahr 2100 bei ei­ner Sturm­flut stei­gen könn­te: fast acht Me­ter hoch! Das ist et­wa an­dert­halb Me­ter hö­her als der höchs­te Was­ser­stand, der bis­her ge­mes­sen wur­de. In Deutsch­land be­rei­ten sich Städ­te und Re­gio­nen in der Nä­he von Was­ser auf sol­che Pro­ble­me vor. „Die Ham­bur­ger schüt­zen sich schon jetzt da­vor, nas­se Fü­ße zu krie­gen. Sie bau­en zum Bei­spiel Dei­che oder schüt­zen ih­re Häu­ser vor Über­flu­tun­gen“, sagt ei­ne Kli­ma­for­sche­rin. Zu­dem wer­den Wän­de ge­gen Hoch­was­ser ge­baut.dpa

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