Nächs­ter Heim­sieg für Tu­ru

Der Fuß­ball-ober­li­gist lässt Schwarz-weiß Es­sen beim 4:0 kei­ne Chan­ce.

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - DÜSSELDORF­ER SPORT -

(mjo) Er­neut darf Tu­ru da­heim ju­beln: Der 4:0-Er­folg ge­gen Schwarz­Weiß Es­sen war be­reits der vier­te Sieg im fünf­ten Heim­spiel in die­ser Sai­son. Den Spie­lern um Ka­pi­tän Sa­ban Fe­ra­ti ge­lan­gen da­bei ins­ge­samt zwölf Tref­fer, muss­ten aber nur zwei Ge­gen­tref­fer hin­neh­men. Dies sind Zah­len, die beim Sport­ver­ein in Ober­bilk für zu­frie­de­ne Mie­nen sor­gen. Viel­leicht noch wich­ti­ger ist, dass Tu­ru auch die­ses Mal wie­der ei­ne durch­aus an­sehn­li­che Par­tie zeig­te, die viel mehr Zu­schau­er ver­dient ge­habt hät­te.

Be­son­ders in der zwei­ten Spiel­hälf­te gab es nicht nur für die To­re, son­dern auch für ei­ne Men­ge an­de­rer ge­lun­ge­ner Ak­tio­nen ver­dien­ten Sze­nen­ap­plaus. Al­lein schon bei Eck­bäl­len brann­te es im­mer wie­der im Straf­raum der Es­se­ner. Ein sol­cher von Fe­ra­ti ge­schla­ge­ner Eck­stoß brach­te dann auch das 1:0 durch ei­nen Kopf­ball des auf­ge­rück­ten Da­ni­el Rey-alon­so (23.). Bis zum Pau­sen­pfiff hat­ten die Haus­her­ren noch wei­te­re Tor­chan­cen durch den star­ken Sa­hin Ayas und To­ni Mu­noz.

Nach dem Sei­ten­wech­sel brauch­te das Team von Trai­ner Fran­cis­co Car­ras­co für den zwei­ten Tref­fer nur drei Mi­nu­ten. Et­was Glück war aber da­bei, als Mu­noz in aus­sichts­rei­cher Po­si­ti­on aus­rutsch­te, der Ball aber zu Tim Gal­le­ski tru­del­te. Sein Flach­schuss sorg­te dann aber für das 2:0. Ähn­lich ty­pisch für die im­mer bes­ser auf­spie­len­de Tu­ru war dann das 3:0: Die­ses Mal war Fe­ra­ti der Vor­be­rei­ter, Ayas muss­te letzt­lich nur noch ein­schie­ben.

Und die Es­se­ner? Drei­mal ins­ge­samt muss­te Tu­ru-schluss­mann Mi­lan Mil­o­va­no­vic bei Schüs­sen von Ma­lek Fakhro und Mar­vin Ell­mann sein Kön­nen be­wei­sen. Das war zu we­nig für die Schwarz-weis­sen, um die fünf­te Nie­der­la­ge in Fol­ge zu ver­mei­den. Tu­ru da­ge­gen zeig­te fünf Mi­nu­ten vor dem Ab­pfiff noch ein­mal ihr Re­zept, um zu To­ren zu kom­men. Ve­dran Be­ric stürm­te über rechts nach vor­ne, sein Flach­schuss konn­te von Fa­b­ri­ce Hal­ler noch pa­riert wer­den, doch Ayas war wie­der zur Stel­le.

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