Ent­wick­lung der Flücht­lings­zah­len

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - STIMME DES WESTENS -

Ober­gren­ze 2017 hat­te sich die CSU für ei­ne Gren­ze von 200.000 Mi­gran­ten pro Jahr aus­ge­spro­chen. Die schwarz-ro­te Re­gie­rungs­ko­ali­ti­on ei­nig­te sich schließ­lich auf ei­nen „Zu­wan­de­rungs­kor­ri­dor“von 180.000 bis 220.000 Mi­gran­ten pro Jahr. In der Be­rech­nung wer­den die­je­ni­gen, die Deutsch­land frei­wil­lig oder durch Ab­schie­bung ver­las­sen, von den Neu­an­kom­men­den (und da­zu ge­hö­ren auch nach­ge­zo­ge­ne Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­ge) ab­ge­zo­gen.

An­kom­men­de Flücht­lin­ge Die An­zahl der neu an­kom­men­den Asyl­su­chen­den und die Zahl der ge­stell­ten Asyl­an­trä­ge wei­chen zum Teil er­heb­lich von­ein­an­der ab: 2015 ka­men zwar 890.000 Asyl­su­chen­de nach Deutsch­land, die Zahl der tat­säch­li­chen Asyl­an­trä­ge liegt für das Jahr mit 476.649 aber deut­lich dar­un­ter, weil vie­le Asyl­be­wer­ber auf­grund des Be­ar­bei­tungs­staus ih­ren An­trag erst im Fol­ge­jahr stel­len konn­ten. Im Jahr 2016 liegt die Zahl der Asyl­an­trä­ge ent­spre­chend hoch.

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