As­best-ent­sor­ger be­nö­tigt Zu­las­sung

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - KULTUR -

Wie sich Schlaf­man­gel aus­glei­chen lässt

HAM­BURG (dpa) Wer sich et­wa we­gen ei­ner an­ste­hen­den Prä­sen­ta­ti­on die Näch­te um die Oh­ren schla­gen muss, wünscht sich manch­mal, dass er vor­schla­fen kann. Oh­ne Mü­dig­keit wird dar­aus aber meis­tens lei­der nichts, wie die Zeit­schrift „Good He­alth“(Aus­ga­be 8/2019) er­klärt. Kurz­zei­ti­ger Schlaf­man­gel lässt sich hin­ge­gen in man­chen Fäl­len in den dar­auf­fol­gen­den Näch­ten wett­ma­chen. So kann man nach ei­ner stres­si­gen Wo­che ein an­ge­sam­mel­tes Schlaf­de­fi­zit von we­ni­gen St­un­den mit­un­ter am Wo­che­n­en­de rei­bungs­los aus­glei­chen.

Aus der For­schung gibt es al­ler­dings ein­deu­ti­ge Hin­wei­se dar­auf, dass Schlaf­nach­ho­ler mit teil­wei­se merk­li­chen Ein­bu­ßen beim Leis­tungs­ver­mö­gen und der Auf­merk­sam­keit rech­nen müs­sen. Die meis­ten Er­wach­se­nen be­nö­ti­gen zwi­schen sechs und neun St­un­den Schlaf am Tag. Schlaf sorgt da­für, dass sich der Kör­per re­ge­ne­riert, und ist für ei­ne Rei­he von Ge­hirn­funk­tio­nen wich­tig. Chro­ni­scher Schlaf­man­gel oder schlech­ter Schlaf kann das Ri­si­ko von Krank­hei­ten wie Dia­be­tes oder Herz-kreis­lauf-er­kran­kun­gen er­hö­hen. MÜN­CHEN (dpa) In vie­len äl­te­ren Ge­bäu­den fin­det sich ge­sund­heits­ge­fähr­den­des As­best. Wer um­baut, muss dann zur Ent­fer­nung ei­nen zu­ge­las­se­nen Fach­be­trieb be­auf­tra­gen. Denn der un­ge­schütz­te Um­gang mit dem Stoff ist ge­fähr­lich – und der un­er­laub­te Um­gang da­mit so­gar ein Straf­tat­be­stand, der mit Frei­heits­stra­fen oder Geld­stra­fen ge­ahn­det wer­den kann. Dar­auf weist der Tüv Süd hin. Die Fach­fir­ma brau­che da­her den Sach­kun­de­nach­weis TRGS 519. Seit Mit­te der 90er Jah­re gilt zwar ein Ver­wen­dungs­ver­bot für As­best. Zu­vor wur­de der Stoff aber in vie­len Kom­po­nen­ten ver­wen­det. Wer­den die Fa­sern ein­ge­at­met, kön­nen sie sich in der Lun­ge fest­set­zen. Spät­fol­gen aus dem un­ge­schütz­ten Um­gang mit As­best sind häu­fig Krebs­er­kran­kun­gen. In der Re­gel ge­he von fest­ge­bun­de­nen as­best­hal­ti­gen Bau­stof­fen kei­ne Ge­fahr aus, er­läu­tert Pe­ter Schenk vom Tüv Süd. Wer­den die Stof­fe aber ab­ge­schlif­fen, ab­ge­bürs­tet, an­ge­bohrt, ge­sägt oder auch nur mit Druck ge­rei­nigt, lö­sen sich Fa­sern. Bei man­chen Pro­duk­te ge­sche­he das schon durch die na­tür­li­che Ab­nut­zung oder durch Er­schüt­te­run­gen.

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