Pfei­fen­blä­ser macht dem Prä­si­den­ten Är­ger

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - KRUSCHEL ERKLÄRT’S -

Ist es ei­ne Frau oder ein Mann? Ist die Per­son jung oder schon äl­ter? Und wo­her weiß die­ser Mensch so viel? Ei­ne ge­heim­nis­vol­le Per­son macht zur­zeit dem Prä­si­den­ten der USA ge­ra­de Är­ger, al­so Do­nald Trump. Die Per­son hat wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen über den Prä­si­den­ten wei­ter­ge­ge­ben, ob­wohl Trump die­se ge­heim hal­ten woll­te. Sol­che Hin­weis­ge­ber nennt man auch „Whist­leb­lo­wer“(ge­spro­chen: uisl­bloa). Das ist ein eng­li­sches Wort und be­deu­tet so viel wie „Pfei­fen­blä­ser“. Sol­che Men­schen wol­len an­de­re dar­auf hin­wei­sen, wenn et­was falsch läuft – wie ein Schi­ri, der bei ei­nem Foul in ei­ne Pfei­fe bläst. Man­che Whist­leb­lo­wer ha­ben schon wich­ti­ge Din­ge öf­fent­lich ge­macht. Und so ge­hol­fen, Ver­bre­chen auf­zu­de­cken oder auf un­ge­rech­te Din­ge hin­zu­wei­sen. Sie ar­bei­ten oft in Jobs, wo sie et­wa ge­hei­me In­fos von Re­gie­run­gen se­hen. Die­se wei­ter­zu­ge­ben ist ei­gent­lich ver­bo­ten. Man­che Leu­te hal­ten Whist­leb­lo­wer des­halb für Ver­rä­ter. dpa

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