Frau­en im Spiel statt in der Pau­se

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - KRUSCHEL ERKLÄRT’S -

Sie hal­ten in je­der Hand ei­nen Pu­schel, tan­zen und zei­gen akro­ba­ti­sche Kunst­stü­cke: Cheer­lea­der (ge­spro­chen: tschier-lie­der). „Cheer“ist Eng­lisch und be­deu­tet ju­beln. Zum Ju­beln sind Cheer­lea­der auch da: Sie tre­ten bei man­chen Sport­ver­an­stal­tun­gen auf, et­wa beim Bas­ket­ball. Meis­tens lau­fen sie in den Pau­sen der Spie­le aufs Feld und zei­gen ihr Kön­nen. So sol­len sie bei den Zu­schau­ern gu­te Stim­mung ver­brei­ten.

Der Bas­ket­ball-club Al­ba Ber­lin hat jetzt aber kei­ne Cheer­lea­der mehr. Das hängt da­mit zu­sam­men, dass Cheer­lea­der im­mer Frau­en sind. Der Club er­klär­te: So sei der Ein­druck ent­stan­den, als sei­en Frau­en vor al­lem für das Tan­zen in den Pau­sen zu­stän­dig, wäh­rend Män­ner Bas­ket­ball spie­len. Das stim­me nicht. Es ge­be auch vie­le Frau­en im Ver­ein, die su­per­gut Bas­ket­ball spie­len. dpa

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