Re­ak­tio­nen aus Jahr­hun­der­ten

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - STIMME DES WESTENS -

„Faust I“wur­de 1808 ver­öf­fent­licht und gilt als das be­deu­tends­te und meist­zi­tier­te Werk der deut­schen Li­te­ra­tur. Un­um­strit­ten war es aber nicht.

Chris­ti­an Dietrich Gr­ab­be (18011836): „Was ist das für ein er­bärm­li­ches Ge­wäsch über den ‚Faust‘! Al­les er­bärm­lich!“

Ber­tolt Brecht (1898-1956): „Im Grun­de ge­nom­men ist es die Lie­bes­ge­schich­te ei­nes In­tel­lek­tu­el­len mit ei­ner Klein­bür­ge­rin. Das muss ja mit dem Teu­fel zu­ge­gan­gen sein.“

Jo­hann Wolf­gang von Goe­the (17491832) über sein ei­ge­nes Werk: „Wenn es nur so ist, dass die Men­ge der Zu­schau­er Freu­de an der Er­schei­nung hat; dem Ein­ge­weih­ten wird zugleich der hö­he­re Sinn nicht ent­ge­hen.“

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