Aqua­zoo-plä­ne wer­den be­grüßt – Geld­fra­ge ist noch of­fen

Die Idee ei­nes Er­wei­te­rungs­baus für den Aqua­zoo kommt gut an. Bür­ger und Un­ter­neh­men dürf­ten als Spon­so­ren ge­fragt sein.

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - DÜSSELDORF­ER STADTPOST -

(nic/ujr) Die Idee für ei­ne Er­wei­te­rung des Aqua­zoos stößt bei Po­li­tik und Ver­wal­tung auf In­ter­es­se – of­fen ist aber die Fra­ge der Fi­nan­zie­rung. Kul­tur­de­zer­nent Hans-ge­org Lo­he be­stä­tigt, dass die Stadt grund­sätz­lich Ge­fal­len an den Plä­nen ha­be. „Und wir se­hen mit­tel­fris­tig auch den Be­darf, um das Haus für die Zu­kunft at­trak­tiv zu hal­ten.“Of­fen zeig­te sich Lo­he für die Idee, den Er­wei­te­rungs­bau von In­ves­to­ren fi­nan­zie­ren zu las­sen und zu­rück­zu­mie­ten.

Der Freun­des­kreis des Aqua­zoos hat­te am Di­ens­tag sei­ne Plä­ne für ei­nen Er­wei­te­rungs­bau vor­ge­stellt, in dem die Se­mi­nar­räu­me, die Ver­wal­tung und ein Mu­se­ums­shop un­ter­ge­bracht wer­den könn­ten. Da­durch wür­de im Mu­se­um selbst mehr Flä­che frei. Die Kos­ten wer­den auf 7,5 Mil­lio­nen Eu­ro ge­schätzt.

Cdu-kul­tur­ex­per­te Alex­an­der Fils glaubt, dass die Plä­ne „ein ers­ter Schritt“sind, man aber lang­fris­tig grö­ßer den­ken soll­te. Ei­ne Gas­tro­no­mie – mehr als den ge­plan­ten Kaf­fee­au­to­ma­ten – sieht er als drin­gend nö­tig an, spä­ter sei auch Platz für mehr Tie­re ge­fragt: „Ot­ter gibt es dort ak­tu­ell auch nicht.“Dass die Stadt zur Fi­nan­zie­rung bei­tra­ge, sei gut vor­stell­bar: „Na­tür­lich wä­re es hilf­reich, wenn der Freun­des­kreis und Spon­so­ren et­was bei­tra­gen und man zu ei­ner Art 50:50-Lö­sung kom­men könn­te.“

Der Spd-frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Mar­kus Raub sag­te, man sei of­fen für die Idee, brau­che aber wei­te­re In­for­ma­tio­nen: „Das ist ei­ne Grö­ßen­ord­nung, die man nicht ein­fach so ab­nickt.“Ent­schei­dend bei der Fra­ge, für wel­che Bau­ten Geld aus­ge­ge­ben wer­den sol­le, sei auch die Ak­zep­tanz bei den Men­schen: „In die­ser Hin­sicht kommt der Aqua­zoo si­cher nicht an letz­ter Stel­le.“

Die Ob-kan­di­da­tin der FDP, Ma­rie-ag­nes Strack-zimmermann, plä­diert für ei­ne gro­ße Lö­sung mit Spit­zen­ar­chi­tek­tur, die zum Nord­park pas­se. Der Aqua­zoo als Ein­rich­tung mit ho­her An­zie­hungs­kraft bei der Be­völ­ke­rung ha­be ei­nen gro­ßen Schritt nach vor­ne ver­dient. Da­zu ge­hö­re ei­ne spür­ba­re Er­wei­te­rung des An­ge­bots, die es bei der jüngs­ten Sa­nie­rung nicht ge­ge­ben ha­be.

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So könn­te der Er­wei­te­rungs­bau mit glä­ser­ner Fas­sa­de ne­ben dem Aqua­zoo aus­se­hen. ANI­MA­TI­ON: PROJEKTSCH­MIEDE/ MEY­ER AR­CHI­TEK­TEN

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