Kei­ne Freun­de

Kli­ma­be­we­gung

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - LESERBRIEF­E - Man­fred Kuh­nen per Mail

Es ist wohl wahr, dass sich die Kli­ma-ak­ti­vis­ten durch ih­re ag­gres­si­ven For­de­run­gen selbst scha­den. Al­len vor­an Gre­ta Thun­berg. Bei ih­rer schau­spiel­rei­fen Re­de vor der UNO be­schul­dig­te sie bei­spiels­wei­se fünf Län­der, den Kli­ma­schutz nicht ernst zu neh­men. Dar­un­ter Frank­reich und Deutsch­land. Ma­cron hat – im Ge­gen­satz zu deut­schen Po­li­ti­kern – so­fort en­er­gisch pro­tes­tiert, denn die welt­weit schlimms­ten Um­welt­ver­schmut­zer wur­den nicht er­wähnt. Zum Ver­gleich: der Co2aus­stoß in Frank­reich be­trägt ca. 360 Mil­lio­nen Ton­nen im Jahr (güns­tig, we­gen der noch vor­han­de­nen Atom­in­dus­trie), Chi­na da­ge­gen ca.

9.850 Mil­lio­nen Ton­nen, USA 5.270 Mil­lio­nen Ton­nen, Deutsch­land 795 Mil­lio­nen Ton­nen (2017). Wer hat Gre­ta die­se Zah­len zum Vor­le­sen ge­ge­ben und auch Deutsch­land da­mit dis­kre­di­tiert? Mit sol­chen und auch an­de­ren Äu­ße­run­gen schafft man sich kei­ne Freun­de!

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