Uni­k­li­nik Köln gab ver­un­rei­nig­te Wurst aus

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - VORDERSEIT­E -

KÖLN (dpa) Das Uni­k­li­ni­kum Köln hat nach dem Rück­ruf von Wurst­wa­ren durch den hes­si­schen Her­stel­ler Wil­ke ei­nen Feh­ler bei ei­ner Toch­ter­ge­sell­schaft ein­ge­räumt. „Auf­grund der Kurz­fris­tig­keit und des Zeit­punk­tes der In­for­ma­ti­on ist es im Zu­sam­men­hang mit un­se­rer Toch­ter­ge­sell­schaft Unire­ha zu ei­nem Feh­ler in­ner­halb der Spei­sen­ver­sor­gung ge­kom­men, so dass ei­ni­gen Re­ha-pa­ti­en­ten den­noch Wurst­wa­re der Fir­ma Wil­ke an­ge­bo­ten wor­den ist“, heißt es in ei­ner Stel­lung­nah­me. Für Nach­fra­gen, zu wel­chem Zeit­punkt und wie vie­le Re­ha-pa­ti­en­ten Wurst des Her­stel­lers noch er­hal­ten ha­ben, war die Uni­k­li­nik nicht zu er­rei­chen.

Be­hör­den brin­gen zwei To­des­fäl­le in Süd­hes­sen mit Wil­ke-wurst in Ver­bin­dung. In den Pro­duk­ten wa­ren mehr­fach Lis­te­ri­en-kei­me nach­ge­wie­sen wor­den, die für Men­schen mit ge­schwäch­tem Im­mun­sys­tem le­bens­ge­fähr­lich sein kön­nen. Für Wil­ke-pro­duk­te läuft ein welt­wei­ter Rück­ruf. Pro­duk­te der Fir­ma sind auch aus dem Kreis Viersen zu­rück­ge­ru­fen wor­den. Be­lie­fer­te Un­ter­neh­men sind laut Kreis kon­tak­tiert wor­den. Der Rück­ruf sei „ak­tiv über­wacht“wor­den. „Wa­ren der Fir­ma Wil­ke wur­den aber auch in lo­ser Form über Wurst­the­ken und Ein­rich­tun­gen der Ge­mein­schafts­ver­pfle­gung, zum Bei­spiel Kran­ken­haus­kü­chen und Kan­ti­nen, in den Ver­kehr ge­bracht.“Auch hier sei­en die Fir­men in­for­miert und Rest­be­stän­de „ge­si­chert aus­sor­tiert“wor­den.

Das Un­ter­neh­men stell­te nun ei­nen vor­läu­fi­gen In­sol­venz­an­trag.

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