DEG ge­winnt das Stra­ßen­bahn­der­by

Die Eis­ho­ckey-pro­fis schla­gen die Kre­feld Pin­gui­ne 2:1 nach Pen­al­ty­schie­ßen. Am Sonn­tag (14 Uhr) geht es nach Wolfs­burg

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - DÜSSELDORF­ER SPORT - VON BERND JOLITZ

Die DEG hat sich mit ih­rem sechs­ten Sieg in Se­rie erst ein­mal in der Spit­zen­grup­pe der Deut­schen Eis­ho­ckey Li­ga fest­ge­setzt. Das Team von Trai­ner Ha­rold Kreis schlug die Kre­feld Pin­gui­ne mit 2:1 (0:1, 0:0, 1:0, 1:0) nach Pen­al­ty­schie­ßen – Je­ro­me Flaa­ke und Chad Neh­ring wa­ren bei ih­ren Ver­su­chen er­folg­reich.

Fünf Sie­ge aus den jüngs­ten fünf Li­ga­par­ti­en für die DEG, drei Nie­der­la­gen in Fol­ge für Kre­feld – die Fa­vo­ri­ten­rol­le im ers­ten Ver­gleich der Städ­te­n­ach­barn in die­ser Sai­son schien ein­deu­tig ver­ge­ben. Doch die Gäs­te lie­ßen sich von der Sta­tis­tik nicht be­ein­dru­cken und er­wisch­ten den bes­se­ren Start. Die ers­ten Mi­nu­ten ge­hör­ten den er­fri­schend an­grei­fen­den Pin­gui­nen, und die DEG brauch­te ei­ne gan­ze Wei­le, bis sie sich sor­tiert hat­te.

Ku­ri­os, dass sie aus­ge­rech­net dann in Rück­stand ge­riet, als ihr das ge­ra­de ge­lun­gen und sie selbst zu ei­ni­gen gu­ten Mög­lich­kei­ten ge­kom­men war. Bei der ers­ten Straf­zeit der Par­tie, die Ver­tei­di­ger Bern­hard Ebner we­gen Bein­stel­lens ab­brum­men muss­te, agier­te Vic­tor Svensson ein we­nig zu forsch: Der Schwe­de, am Mitt­woch der ent­schei­den­de Schüt­ze zum Pen­al­ty­sieg über Meis­te­rad­ler Mann­heim, stol­per­te beim Ver­such ei­nes schnel­len Ge­gen­sto­ßes, ver­lor da­bei die Schei­be und fehl­te an­schlie­ßend hin­ten. Kai Hos­pelt nutz­te­die­ver­wir­rung zum ein­zi­gen Tref­fer des Auf­takt­drit­tels.

Auch im Mit­tel­ab­schnitt ge­lang es den Düs­sel­dor­fer nicht, ih­re Gäs­te ent­schei­dend un­ter Druck zu set­zen. Zwar konn­te man ih­nen nie den Vor­wurf ma­chen, die Zü­gel schlei­fen zu las­sen – die al­ler­letz­te Kon­se­quenz, mit der sie zwei Ta­ge zu­vor den Meis­ter ver­dient nie­der­ge­run­gen hat­ten, ging ih­nen je­doch auch in den zwei­ten 20 Mi­nu­ten ab. Mehr­fach muss­ten sich die Feld­spie­ler der DEG so­gar bei ih­rem er­neut star­ken Tor­hü­ter Ma­thi­as Nie­der­ber­ger be­dan­ken, dass es bei dem hauch­dün­nen Rück­stand blieb. Tra­vis Ewanyk und Da­ni­el Pi­et­ta tauch­ten nach ent­schlos­se­nen Sprints ganz frei vor dem ge­bür­ti­gen Düs­sel­dor­fer auf, doch der ver­hin­der­te je­weils das 0:2, weil er sehr lan­ge ste­hen­blieb und da­mit die Stür­mer ver­un­si­cher­te.

Auf der Ge­gen­sei­te dau­er­te es bis fünf Mi­nu­ten vor der zwei­ten Si­re­ne, ehe die Of­fen­siv­rei­hen der DEG den Fa­den wie­der­fan­den. Vor al­lem die bis­her so star­ken Lu­ke Adam und Chad Neh­ring ka­men lan­ge nicht rich­tig in Tritt, doch es blieb die Hoff­nung der rot-gel­ben An­hän­ger auf Bes­se­rung – nicht zu­letzt, weil aus­ge­rech­net Adam mit ei­nem be­herz­ten Ab­schluss in Un­ter­zahl den rech­ten Pfos­ten traf.

Und so so war es dann auch Adam, der in der 49. Mi­nu­te den Tref

BENEFOTO

Viel Be­trieb vor dem Kas­ten von Ma­thi­as Nie­der­ber­ger (mit wei­ßer Mas­ke): Patrick Bu­z­as, der Kre­fel­der Tra­vis Ewanyk und Alex Ur­bom (v. li.) kämp­fen um den Puck.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.