D28 schwimmt im Eis­meer

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - KINDERSEIT­E -

Erst be­ob­ach­te­ten die For­scher ei­nen ge­wal­ti­gen Riss. Die­ser zog sich vie­le Ki­lo­me­ter durch das Eis in der Ant­ark­tis. Dann zeig­ten Bil­der, die ein Sa­tel­lit aus dem All ge­schos­sen hat: Ei­ne rie­si­ge Eis­plat­te ist in der Nä­he des Süd­pols ab­ge­bro­chen. Wis­sen­schaft­ler ha­ben der Eis­flä­che ei­nen Na­men ge­ge­ben: D28. Das Eis­stück ist grö­ßer als die größ­te deut­sche In­sel Rü­gen. Nun schwimmt es im Eis­meer her­um. Mit dem Kli­ma­wan­del ha­be das Ab­bre­chen aber wohl nichts zu tun, sag­ten For­scher. Es sei ein na­tür­li­cher Vor­gang: das so­ge­nann­te Kal­ben. Da­von spricht man, wenn gro­ße Stü­cke Eis ab­bre­chen. Das pas­siert, weil im­mer wie­der Eis nach­kommt. dpa

FO­TO: DPA

Ei­ne rie­si­ge Eis­mas­se hat sich in der Ant­ark­tis ab­ge­löst.

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