Chro­nik der FDP im Bun­des­tag

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - STIMME DES WESTENS -

Nach­kriegs­zeit Bei der ers­ten Bun­des­tags­wahl 1949 bil­de­te die FDP (11,9 Pro­zent der Stim­men) mit der CDU/CSU und der Deut­schen Par­tei (DP) die Re­gie­rung. Die­se Ko­ali­ti­on blieb 1953 an der Macht, er­gänzt durch den Block der Hei­mat­ver­trie­be­nen und Ent­rech­te­ten (BHE). 1957 ging die FDP in die Op­po­si­ti­on.

Bruch mit der CDU Ob­wohl die FDP dies zu­vor aus­schloss, wähl­te sie 1961 Kon­rad Ade­nau­er er­neut mit zum Bun­des­kanz­ler, galt als „Um­fal­ler­par­tei“und re­gier­te mit der CDU/CSU. Ein Jahr nach der Wahl 1965 zer­brach die schwarz-gel­be Ko­ali­ti­on.

So­zi­al­li­be­ra­le Ko­ali­ti­on 1969 ging die FDP erst­mals ei­ne Ko­ali­ti­on mit der SPD ein. Die­se Re­gie­rung be­stand bis 1982, ehe die FDP mit der SPD brach.

Hel­mut Kohl Kohl (CDU/CSU) wur­de nach ei­nem Miss­trau­ens­vo­tum 1982 Bun­des­kanz­ler und re­gier­te bis 1998 mit der FDP.

Hö­he- und Tief­punkt Nach elf Jah­ren Op­po­si­ti­on fuhr die FDP 2009 mit 14,6 Pro­zent ihr bes­tes Wah­l­er­geb­nis ein und re­gier­te mit der CDU/CSU. 2013 schei­ter­te sie erst­mals an der Fünf-pro­zent-hür­de (4,8). Seit 2017 (10,7 Pro­zent) sitzt sie mit Par­tei­chef Christian Lindner in der Op­po­si­ti­on.

FOTO: DPA

Christian Lindner, Bun­des­vor­sit­zen­der der FDP.

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