Dhc-da­men mit hal­ber Kraft er­folg­reich

Den Düs­sel­dor­fe­rin­nen reicht in der Ho­ckey-bun­des­li­ga ge­gen Mün­chen ei­ne gu­te ers­te Hälf­te zum 4:2-Sieg.

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - DÜSSELDORF­ER SPORT - VON JOA­CHIM PICKERT

Die Da­men des Düs­sel­dor­fer Ho­ckey-clubs ha­ben in der 1. Bun­des­li­ga die 1:3-Nie­der­la­ge in Mann­heim gut ver­daut. Am Sams­tag be­zwan­gen sie vor hei­mi­scher Ku­lis­se den Münch­ner SC mit 4:2 (3:1). Das Spiel be­gann sehr viel­ver­spre­chend, denn die Mann­schaft der Trai­ner Ni­co­lai Sus­sen­bur­ger und Mark Spie­ker leg­te mit viel Druck und Tem­po los. Die ers­ten zwei gu­ten Mög­lich­kei­ten kurz nach dem An­pfiff ließ Sa­rah Strauß noch un­ge­nutzt. In der sechs­ten Mi­nu­te traf Gre­ta Ger­ke zum 1:0. Vier Mi­nu­ten spä­ter er­höh­te Se­lin Oruz per Straf­ecke zum 2:0, und Tes­sa-mar­got Schu­bert er­ziel­te in der 13. Mi­nu­te das 3:0. Es sah nach ei­nem De­ba­kel für die Da­men aus der baye­ri­schen Lan­des­haupt­stadt aus. Nach dem ers­ten Vier­tel war je­doch plötz­lich die Luft raus beim DHC. Der MSC wur­de nun stär­ker und kam zum 1:3. Mehr pas­sier­te dann nicht. Der DHC ver­wal­te­te sei­ne Füh­rung pro­blem­los bis zur Pau­se.

Nach dem Sei­ten­wech­sel wa­ren die Gäs­te pha­sen­wei­se spiel­be­stim­mend. Tor­chan­cen gab es hü­ben wie dr­ü­ben. So­wohl der DHC als auch die Münch­ne­rin­nen tra­fen mehr­fach nur das Alu­mi­ni­um und wa­ren im Ab­schluss nicht kon­se­quent ge­nug. Zwei Mi­nu­ten vor dem En­de wur­de es noch ein­mal brenz­lig für den DHC, denn der MSC ver­kürz­te auf 2:3 und ver­such­te es dann mit dem Tausch des Tor­war­tes ge­gen ei­ne wei­te­re An­grei­fe­rin. Gre­ta Ger­ke nutz­te das zum ent­schei­den­den Sieg­tref­fer: In der Schluss­se­kun­de hat­te sie kei­ne Mü­he, die Ku­gel im ver­wais­ten Kas­ten zum 4:2 un­ter­zu­brin­gen.

Sus­sen­bur­ger war mit dem ers­ten Vier­tel zu­frie­den. „Das Pro­blem ist, dass wir da­nach den Di­enst ein­ge­stellt und das Spiel da­durch un­nö­tig kom­pli­ziert ge­macht ha­ben“, sag­te er. „Wirk­lich eng wur­de es am En­de zwar nicht mehr, aber auch wenn drei Punk­te ge­gen den MSC gut sind, hät­te ich mir mehr er­war­tet, was Spiel- und Ein­satz­freu­de an­geht.“100 Pro­zent Ein­satz ha­be er „schö­ner und an­ge­neh­mer ge­fun­den, als das Spiel mit 80 Pro­zent ir­gend­wie durch­zu­krie­gen“, sag­te der Coach.

Msc-coach An­dré Schrie­ver kri­ti­sier­te die Ver­tei­di­gung sei­ner Mann­schaft. „Wir wa­ren ein­fach nicht prä­sent und ha­ben mi­se­ra­bel ver­tei­digt“, sag­te er. „Da wa­ren wir nicht im Bun­des­li­ga­mo­dus, das war viel zu we­nig. 45 Mi­nu­ten Bun­des­li­ga-ho­ckey rei­chen nicht.“

BENEFOTO

Se­lin Oruz er­ziel­te ge­gen den MSC die 2:0-Füh­rung.

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