Ma­ria im Fo­kus der Musik

Ein Kon­zert des Bach­ver­eins, ein Thea­ter­stück zur deut­schen Ge­schich­te und iri­sche Tö­ne – Tipps für Ver­an­stal­tun­gen in die­ser Wo­che.

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - DÜSSELDORF - VON JU­LIA BRABECK

TOP IN DEN STADT­TEI­LEN

Klas­sik in Rath Kaum ein Le­bens­weg ei­ner bi­bli­schen Gestalt ist mit dem Le­ben Je­su’ von Na­za­reth so eng ver­knüpft wie das sei­ner Mut­ter Ma­ria. Auch die Musik be­schäf­tig­te sich über die Jahr­hun­der­te im­mer wie­der mit der Got­tes­mut­ter. Am Mitt­woch, 9. Ok­to­ber, wird um 20 Uhr beim In­ter­na­tio­na­len Or­gel­fes­ti­val (IDO) der Bach­ver­ein Düs­sel­dorf in der Kir­che St. Jo­sef ein Kon­zert ge­ben, in dem Wer­ke rund um Ma­ria prä­sen­tiert wer­den. Die Lei­tung hat Tors­ten Pech, Odi­lo Kla­sen sitzt an der Or­gel.

Thea­ter in Holt­hau­sen Zum 30-jäh­ri­gen Ge­den­ken an den Mau­er­fall zeigt die Grup­pe Dob­stroh „Das Dou­ble“von Ernst Jür­gen Drey­er in der Werft 77. Das Werk han­delt von ei­nem Mann, der in den Wes­ten flieht und sei­ne ge­lieb­te Frau Dor­le im Os­ten zu­rück­las­sen muss, weil sie zu gro­ße Angst hat, auf der Flucht ge­tö­tet zu wer­den. Fort­an setzt er all sei­ne Ener­gie in das Vor­ha­ben, auch sei­ne Frau in den Wes­ten zu ho­len. Zu die­sem Zweck in­stru­men­ta­li­siert er ei­ne Un­be­tei­lig­te: Er lacht sich im Wes­ten die jun­ge Anne an, die sei­ner Ehe­frau zum Ver­wech­seln ähn­lich sieht, um mit ihr in den Os­ten zu rei­sen und mit­hil­fe ih­res Pas­ses nicht die In­ha­be­rin, son­dern Dor­le mit zu­rück in den Wes­ten zu neh­men. Das Stück ist vom 10. bis 12. Ok­to­ber um 19.30 Uhr zu se­hen. Zu den Vor­stel­lun­gen wird die Düs­sel­dor­fer Künst­le­rin Anne Ele­the­ria Ri­go­pou­los Wer­ke aus ih­rer Rei­he „Zwi­schen­räu­me“aus­stel­len.

Ak­kor­de­on­mu­sik in Düs­sel­tal Wenn Alex­and­re Bytch­kov die be­rühm­te Toc­ca­ta von Jo­hann Sebastian Bach spielt, so glaubt man, ei­ne viel­stim­mi­ge Kir­chen­or­gel zu hö­ren und nicht et­wa „nur“ein Ak­kor­de­on. In ei­nem ab­wechs­lungs­rei­chen Pro­gramm zeigt der viel­fach aus­ge­zeich­ne­te Mu­si­ker, wie ver­blüf­fend wand­lungs­fä­hig das Ak­kor­de­on ist. So lässt er ne­ben Wer­ken von Bach, Vi­val­di und Schu­bert auch Tan­gos er­klin­gen so­wie Me­lo­di­en aus dem Be­reich der Volks­mu­sik. Zu er­le­ben am Sams­tag um 17 Uhr in der Me­lan­chthon­kir­che.

Jazz in Gerr­res­heim Am Mitt­woch spie­len Na­ta­lie Wall­rath (Gi­tar­re), Max Wall­rath ( Trom­pe­te) und Da­ni­el Städt­ler (Kon­tra­bass) wie­der im Jä­ger­hof und wer­den dies­mal von Ro­land Latt­ka am Schlag­zeug un­ter­stützt. Ab 20 Uhr wer­den Stü­cke aus un­ter­schied­li­chen Jaz­z­epo­chen ge­bo­ten. Ne­ben Be­bop-the­men fließt auch der Ge­sang im­mer mehr ins Pro­gramm mit ein. Im An­schluss sind al­le Mu­si­ker ein­ge­la­den, an ei­ner Ses­si­on mit­zu­wir­ken.

Ge­sang in Kai­sers­werth In der Kul­tur­kir­che tritt am Sams­tag um 20 Uhr die Sän­ge­rin Cla­ra Paz­zi­ni mit ih­rem Pro­gramm „La Not­te“auf. In ih­rem neu­en Pro­gramm durch­läuft Paz­zi­ni ein La­by­rinth von Si­tua­tio­nen, deckt Ge­heim­nis­se auf und er­zählt von bis­her un­be­kann­ten Lie­bes­ge­schich­ten. Die vier­spra­chi­gen Dar­bie­tun­gen rei­chen von den 1920er bis zu den 1980er Jah­ren, von Brel über Mi­na, von Piaf bis zu Da­li­da. Mar­tin Mutsch­ler be­glei­tet den Abend am Kla­vier.

Iri­scher Abend in El­ler Am Mitt­woch wird ab 19 Uhr das Folk­duo „Irish Pints“sei­ne Zu­hö­rer auf ei­ne un­ter­halt­sa­me Rei­se durch die viel­fäl­ti­gen Fa­cet­ten der grü­nen In­sel füh­ren. Sie kön­nen Ge­schich­ten und Bio­gra­fi­en iri­scher Re­bel­len, Trin­ker und Li­te­ra­tur­no­bel­preis­trä­ger lau­schen. Un­ter­malt wer­den die­se von kel­ti­schen Bal­la­den, stim­mungs­vol­len Re­bel­len- und Pub­songs so­wie tem­po­rei­chen Tanz­me­lo­di­en, die auf ver­schie­de­nen Volks­in­stru­men­ten wie Tinw­hist­le, iri­scher Bou­zou­ki, Du­del­sack und Gi­tar­re, dar­ge­bo­ten wer­den.

FOTO: IDO

Der Bach­ver­ein Düs­sel­dorf gibt am Mitt­woch ein Kon­zert in der Kir­che St. Jo­sef in Rath.

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