Aux­mo­ney zieht ins al­te Han­dels­blatt-haus

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - DÜSSELDORF­ER WIRTSCHAFT - VON NI­CO­LE LAN­GE

Der On­line-kre­dit­ver­mitt­ler Aux­mo­ney will am Stand­ort Düs­sel­dorf wei­ter wach­sen: Das Un­ter­neh­men be­zieht 2020 ei­ne neue Zen­tra­le im ehe­ma­li­gen Han­dels­blatt-ge­bäu­de an der Ka­ser­nen­stra­ße. Die bis­lang ge­nutz­ten Räu­me an der Kö­nigs­al­lee (im Bü­ro­teil des Ein­kaufs­zen­trums Kö-ga­le­rie) wa­ren schnell zu klein für das ra­sche Wachs­tum des 2007 in der Lan­des­haupt­stadt ge­grün­de­ten Fin­techs ge­wor­den.

„Nach­dem wir in die­sem Jahr be­reits zwei in­ter­na­tio­na­le Ent­wick­lungs­zen­tren er­öff­net ha­ben, be­ken­nen wir uns mit die­sem Schritt be­wusst zum Stand­ort Düs­sel­dorf und zu Nord­rheinwest­fa­len“, sagt Aux­mo­ney-ceo und Mit­grün­der Raf­fa­el Joh­nen: „Das neue Head­quar­ter bie­tet uns viel Raum für wei­te­res Wachs­tum an ei­ner Top Adres­se der Stadt.“Un­ter an­de­rem die zen­tra­le La­ge im Ban­ken­vier­tel und da­mit die gu­te Ver­kehrs­an­bin­dung spra­chen für die neue Adres­se an der Par­al­lel­stra­ße zur Kö­nigs­al­lee. Dort ha­ben un­ter an­de­rem auch die Schwei­zer Groß­bank UBS (im Carls­quar­tier) und vie­le gro­ße Kanz­lei­en ih­re Bü­ros.

Im Mo­ment wird das Haus, das bis 2018 mehr als 20 Jah­re lang von der Ver­lags­grup­pe Han­dels­blatt ge­nutzt wur­de, kom­plett sa­niert und ent­kernt. Es ge­hört der Mo­no As­set Ma­nage­ment Gm­bh, de­ren Ge­schäfts­füh­rer Niels Lind­sta­edt sich über den neu­en Mie­ter freut. „Das Haus be­kommt auch ei­ne neue wei­ße Fas­sa­de, die si­cher­lich zur po­si­ti­ven Ent­wick­lung des Stadt­bilds an die­ser Stel­le bei­tra­gen wird“, sagt er. In­nen ent­ste­hen auf den rund 10.400 Qua­drat­me­tern Flä­che über sechs Eta­gen neue mo­der­ne Ar­beits­plät­ze, die kom­plett nach den Wün­schen von Aux­mo­ney ge­stal­tet wer­den. Auch vier Dach­ter­ras­sen und ein be­grün­ter In­nen­hof ge­hö­ren zu der neu­en Zen­tra­le. Das Im­mo­bi­li­en­un­ter­neh­men Sa­vills war für den neu­en Mie­ter be­ra­tend tä­tig.

Aux­mo­ney wur­de 2007 von Raf­fa­el Joh­nen, Phil­ipp Krie­pen­dorf und Phi­lip Kamp in Düs­sel­dorf ge­grün­det und hat in­zwi­schen mehr als 300 Mit­ar­bei­ter. Das Un­ter­neh­men bringt Kre­dit­neh­mer und An­le­ger über ei­ne On­line-platt­form zu­sam­men. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den auf die­sem We­ge neue Kre­di­te mit ei­nem Ge­samt­vo­lu­men von 551 Mil­lio­nen Eu­ro aus­ge­zahlt – das wa­ren 74 Pro­zent mehr als im Vor­jahr. Die durch­schnitt­li­che Hö­he ei­nes Kre­di­tes über Aux­mo­ney lag bei 8000 Eu­ro.

FO­TO: AUX­MO­NEY

Aux­mo­ney-ceo und Grün­der Raf­fa­el Joh­nen

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.