Spar­kas­sen eb­nen Weg für Zen­tral­in­sti­tut

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - WIRTSCHAFT -

BER­LIN (dpa) Die deut­schen Spar­kas­sen wol­len ein ge­mein­sa­mes Zen­tral­in­sti­tut für ih­re Grup­pe schaf­fen. Die Prä­si­den­ten der re­gio­na­len Spar­kas­sen­ver­bän­de und die Ob­leu­te der Spar­kas­sen­vor­stän­de ha­ben in ei­ner Sit­zung in Ber­lin grund­sätz­lich da­für ge­stimmt, die Idee ei­nes Zen­tral­in­sti­tuts wei­ter vor­an­zu­trei­ben, wie der Spar­kas­sen­ver­band DSGV mit­teil­te. In ei­nem ers­ten Schritt sol­le Prä­si­dent Hel­mut Schle­weis mit der De­ka-bank und der Lan­des­bank Hes­sen-thü­rin­gen (He­la­ba) Ge­sprä­che „mit dem Ziel der Prü­fung ei­ner en­ge­ren Zu­sam­men­ar­beit bei­der In­sti­tu­te auf­neh­men“. Zu­vor hat­te das „Han­dels­blatt“be­rich­tet, De­ka-bank und He­la­ba soll­ten Fu­si­ons­ge­sprä­che auf­neh­men.

Die Idee ei­ner „Su­per-lan­des­bank“für die knapp 400 Spar­kas­sen in Deutsch­land ist nicht neu. Sie kur­siert schon seit Jah­ren, doch Fu­sio­nen un­ter Kre­dit­in­sti­tu­ten sind kom­plex. Die an­hal­ten­den Nied­rig­zin­sen und die schär­fe­re Re­gu­lie­rung er­hö­hen nun aber den Hand­lungs­druck. Ein Zen­tral­in­sti­tut wür­de die Kos­ten sen­ken. Zu­de­mist die Zahl der Lan­des­ban­ken nach Zu­sam­men­schlüs­sen so­wie Zer­schla­gun­gen im Zu­ge der Fi­nanz­kri­se oh­ne­hin kräf­tig ge­schrumpft.

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