So schützt man sich vor Lis­te­ri­en

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - STIMME DES WESTENS -

Kei­me Lis­te­ri­en sind Bak­te­ri­en, die vor al­lem in Kä­se-, Fleisch- und Wurst­wa­ren, aber auch Obst und Ge­mü­se vor­kom­men kön­nen. Die Er­re­ger sind sehr re­sis­tent und kön­nen auch das Ein­frie­ren über­le­ben.

In­fek­tio­nen Vor al­lem für Schwan­ge­re, Klein­kin­der und Men­schen mit ge­schwäch­tem Im­mun­sys­tem kann ei­ne In­fek­ti­on le­bens­ge­fähr­lich sein. Zu­nächst äu­ßert sie sich in grip­pe­ähn­li­chen Sym­pto­men, sie kann auch zu Blut­ver­gif­tung und Hirn­haut­ent­zün­dung füh­ren.

Vor­beu­gung In der Le­bens­mit­tel­her­stel­lung wer­den Lis­te­ri­en üb­li­cher­wei­se durch Er­hit­zung ver­nich­tet. Ex­per­ten emp­feh­len, im Zwei­fel Le­bens­mit­tel zwei Mi­nu­ten lang zu ko­chen oder zu bra­ten. Obst und Ge­mü­se soll­ten ge­trennt von Fleisch und Kä­se auf­be­wahrt und mit ver­schie­de­nen Mes­sern ge­schnit­ten wer­den. Tief­ge­fro­re­nes soll­te erst im Kühl­schrank auf­ge­taut wer­den, die Kühl­schrank­tem­pe­ra­tur auf un­ter fünf Grad ge­senkt wer­den.

FO­TO: DPA

Lis­te­ri­en un­ter dem Elek­tro­nen­mi­kro­skop.

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