Ob das so schlau war?

Kan­di­da­tur

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - BENRATHER TAGEBLATT - Mi­cha­el Mich­al­ski

Die frü­he Ver­sa­gung ei­ner Un­ter­stüt­zung von FDP Ober­bür­ger­meis­ter-kan­di­da­tin Strack-zim­mer­mann ist das gu­te Recht der Düs­sel­dor­fer Christ­de­mo­kra­ten. Ob es denn „schlau“war, ist ei­ne an­de­re Fra­ge. In­so­weit darf in Er­in­ne­rung ge­ru­fen wer­den, dass es Strack-zim­mer­mann war, die von 2005 bis 2009 als Vor­sit­zen­de der Fdp-rats­frak­ti­on und von 2008 bis 2014 als Ers­te Bür­ger­meis­te­rin und Stell­ver­tre­te­rin des Ober­bür­ger­meis­ters den heu­ti­gen Er­folg der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf ent­schei­dend mit­ver­ant­wor­tet.

Sie bringt da­mit nicht nur die not­wen­di­gen po­li­ti­schen Er­fah­run­gen für ein Bür­ger­meis­ter­amt im ge­sam­ten Spek­trum der Düs­sel­dor­fer Kom­mu­nal­ver­wal­tung mit, als ge­bür­ti­ge Düs­sel­dor­fe­rin brennt sie auch für ih­re Hei­mat­stadt Düs­sel­dorf. Dass Düs­sel­dorf seit 2014 von ei­nem schwä­bi­schen So­zi­al­de­mo­kra­ten re­giert wird, ist letzt­lich der CDU zu­zu­schrei­ben. Der am­tie­ren­de OB wur­de sei­ner­zeit „nicht ge­wählt“, son­dern der da­ma­li­ge CDU Ober­bür­ger­meis­ter „ab­ge­wählt“. Ein Ob-kan­di­dat*in für 2020 ist of­fen­sicht­lich bei der Düs­sel­dor­fer CDU noch nicht in Sicht. Viel­leicht denkt die CDU noch ein­mal nach, zum Woh­le der Stadt Düs­sel­dorf. Po­li­ti­sche Grö­ße zeigt sich in po­li­ti­scher Ver­nunft und nicht nur in par­tei­po­li­ti­schen Macht­struk­tu­ren. Po­li­ti­sche Mehr­hei­ten sind im­mer schwe­rer zu or­ga­ni­sie­ren. Ge­ra­de in Düs­sel­dorf wer­den Wah­len aus der bür­ger­li­chen Mit­te her­aus ge­won­nen.

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