Vor­bild für Düs­sel­dorf

Ide­en aus Wien

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - BENRATHER TAGEBLATT - Wolf­ram Duh­me Ober­kas­sel

Mit gro­ßem In­ter­es­se ha­be ich Ih­ren Be­richt aus bzw. über Wien ge­le­sen. De­ren Maß­nah­men soll­ten wirk­lich von der Düs­sel­dor­fer Stadt­po­li­tik als gro­ßes Vor­bild an­ge­se­hen wer­den. Der wei­te­re Aus­bau des ÖPNV, 365 Eu­ro-ti­cket, Vor­rang für In­ves­ti­tio­nen in den Rad­ver­kehr, Re­du­zie­rung der Park­plät­ze im In­nen­stadt­be­reich, P+r-plät­ze am Stadt­rand und wenn es gar nicht an­ders geht, eben auch die Ein­füh­rung ei­ner Maut für Pend­ler. Auch soll­te es mehr Ver­bo­te ge­ben. Wien macht es ja wie­der vor mit dem Ver­bot für El­tern­ta­xis im Be­reich der Schu­len. Im­mer nur auf Ver­nunft und Frei­wil­lig­keit set­zen, hilft bei uns „deut­schen Au­to­nar­ren“über­haupt nicht! Ei­ne Öpnv-jah­res­kar­te für 365 Eu­ro soll­te mög­lich sein. Auch wenn im Rah­men des VRR die klam­men Ruhr­ge­biets­städ­te hier nicht mit­ma­chen kön­nen, so soll­te Düs­sel­dorf die­ses Ti­cket al­lei­ne stem­men. In Zei­ten stän­di­ger Kli­ma­schutz­de­bat­te müss­te auch ein über Kre­dit fi­nan­zier­tes Ti­cket mög­lich sein. Die­ses im­mer noch Fest­hal­ten an der Schwar­zen Null im Bun­des­haus­halt zer­stört nur wei­ter un­se­re In­fra­struk­tur. Al­ter­na­tiv soll­te ei­ne ÖPNV-TI­cket-steu­er­ab­ga­be für Je­der­mann mög­lich sein.

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